Zum einen möchte ich mit diesem Blog Stigma und Vorurteile gegenüber meiner Krankheit abbauen zum anderen schreibe ich um anderen zu helfen,die vielleicht noch am Anfang solch einer Krankheit stehen,informationen darüber zu bekommen.Aber auch um mit Brainstorming,neue Erkentnisse für mich zu gewinnen,oder vieleicht durch Feedback von anderen Betroffenen neues zu erfahren,freue mich über jeden konstruktiven Kommentar.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Psychotische Phasen

Hatte trotz allem wieder eine Episode mit überbewerteten Ideen konnte damit aber ganz gut den Alltag bewältigen.

Mittwoch, 16. März 2016

Unbeirrbar

Die Gesellschaft macht sich ihre psychisch Kranken selber und ist nicht bereit aus der Vergangenheit zu lernen.
Traurig aber wahr ich kämpfe scheinbar gegen Windmühlen.

Wann wird man jeh verstehen ob ich das noch erleben darf?

Dienstag, 15. September 2015

Wahnhafte Störungen sind heilbar mit Metakognitiven Training

Das beste was ich über psychische Krankheiten bisher gelernt habe Metakognitives Training!!!!

Freitag, 7. August 2015

Metakonitives Training bei Depressionen

Metakognitives Training bei Depressionen ist das nächste nachdem ich das Training für Psychose durch habe und glaube damit wahnhafte Gedanken im Keim ersticken zu können.....

Mittwoch, 15. Juli 2015

Donnerstag, 21. Mai 2015

Zitate

Morgen ist noch nicht gekommen, und gestern ist vorbei. Wir leben heute. Mutter Teresa (1910-1997), ind. Ordensgründerin alban. Herkunft

Dienstag, 19. Mai 2015

Mobbing häufig Ursache für psychische Krankheiten

Psychische Probleme durch Mobbing
Als langfristige Folgen von Mobbing kann es neben den körperlichen bzw. psychosomatischen Beschwerden auch zu psychischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen kommen.
Die häufigsten psychischen Beschwerden von Gemobbten:
- Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit
- Selbstzweifel, Selbstunsicherheit
- Depressionen, Antriebslosigkeit, Weinkrämpfe
- Gefühle der Verzweiflung, Selbsttötungsgedanken
- paranoide Zustände, Verfolgungswahn
- Übersensibilität (Empfindlichkeit)
- gereizte, aggressive Stimmungen
- Hektik, Rastlosigkeit
- Alpträume
(Quelle: Berndt Zuschlag)
Im Einzelfall reagiert jeder Mensch anders auf die gleiche psychische Belastung (siehe auch Streßtest). Aus verschiedenen Untersuchungen ist mittlerweile bekannt, daß es durch Mobbing bei den Betroffenen häufig zu Angstzuständen kommt. Diese gelten anfangs nur der Konfrontation mit den Mobbern und Mobberinnen und können sich im Laufe der Zeit zu generellen Angstzuständen ausweiten.
Viele der Betroffenen ziehen sich in dieser Situation innerlich mehr und mehr zurück. Diese Selbstisolation und starke Selbstwertzweifel, über die Gemobbte oft berichten, münden dann vielfach in eine Depression.
Manchmal bäumen sie sich mit einer für Außenstehende fanatisch erscheinenden Rechthaberei gegen ihr Schicksal auf. Es kann dann passieren, daß die allmählichen Persönlichkeitsveränderungen der Betroffenen als Anlaß genommen werden, sie als Querulanten und psychisch gestört abzustempeln.
Die Selbstzweifel der Gemobbten werden dadurch noch verstärkt. Selbsttötungsgedanken sind nicht selten die Folge.

Freitag, 15. Mai 2015

Ursachen von psychischen Krankheiten unbehandelte posttraumatische Belastungsstörung

Folgen der posttraumatischen Belastungsstörung

Wird eine posttraumatische Belastungsstörung nicht durch eine Traumatherapie behandelt, kann sie ernste Folgen für Betroffene und deren Umfeld haben, z.B.:
  • Aufrechterhaltung/Verstärkung der Symptomatik, Chronifizierung
  • Symptom-Ausweitung auf immer mehr Situationen
  • Verlust an Lebensfreude/-qualität
  • zunehmende Belastung für Partnerschaft/Familie
  • drohende Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsminderung mit finanziellen Einbußen
  • zunehmende Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen
  • soziale Isolation, Rückzug und Vereinsamung

Mittwoch, 13. Mai 2015

Metakognitives Training

Wer hat Erfahrungen damit?

Bitte um Kommentare

Montag, 11. Mai 2015

Metakognitives Training auch als Buch erhältlich

Schizophrenie kann auch ohne lanjährie Medikamenteneinnahme geheilt werden mit psychologischen Mitteln.

er im Internet nach den Begriffen „Schizophrenie“ und „Therapie“ sucht, stößt überwiegend auf Darstellungen medikamentöser Behandlungen. Dies spiegelt zwar leider die Versorgung in vielen Krankenhäusern wieder, entspricht jedoch nicht mehr den Stand der Forschung. Studien wiesen nicht nur den Erfolg v.a. von Psychotherapie bei der Schizophrenie nach sondern belegen überdies, dass schizophrene Positivsymptome wie Wahn mit dysfunktionalen kognitiven Verarbeitungsstilen assoziiert sind, z.B. voreiliges Schlussfolgern. Die meisten Betroffenen sind sich dieser kognitiven Verzerrungen und ihres negativen Einflusses auf die Symptomatik jedoch nicht (metakognitiv) bewusst. Hier setzt die Individualisierte Metakognitive Therapie (MKT+) an. Die Autoren haben nicht nur maßgeblich zu diesem Wissen beigetragen, sondern legen mit dem MKT+ erstmals einen Therapieansatz vor, der bewährte Techniken der Verhaltenstherapie schizophrener Patienten mit innovativen metakognitiven Elementen verbindet, die den Patienten anleiten Denkfallen zu erkennen und zu entschärfen. Das Buch ist mit seiner Fülle von kreativen Übungen und Evaluationsinstrumenten nicht nur für den Praktiker eine Fundgrube. Die einleitenden Kapitel beschreiben darüber hinaus anschaulich den neuesten Stand der kognitiven Forschung zu Schizophrenie. Eine Vielzahl von Fallbeispielen und Formulierungsvorschlägen erleichtert vor allem unerfahrenen Therapeuten den Einstieg. Eine neuere randomisierte Kontrollgruppenstudie zeigt, dass.das MKT+ vor allem die Schwere des Wahns aber auch kognitive Verzerrungen über die Wirkung von Neuroleptika signifikant 

Sonntag, 10. Mai 2015

Metakognitives Training

Von Prof.Dr.Steffen Moritz entwickelt als Onlinetraining um zu verhindern das psychotische Zustände auftreten kann ich jedem nur empfehlen auch nicht psychisch kranken

http://clinical-neuropsychology.de/mkt_psychose_manual_deutsch.html

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Psychiater

Und durch die Psychologen und Psychiater geht es mir doch zunehmend besser wenn es auch ein sehr langer und beschwerlicher Weg ist aber mit kleinen Schritten komme ich weiter....das Leben ist kein Ponyhof leider :-( aber es geht weiter und ich bin daran interessiert wie!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aktuelle Situation

Bin zur Zeit im Krankenstand allerdings nicht wegen psychotischen Symptomen sondern wegen Mobbing und zunehmender psychischer Belastungen auf meiner Arbeit.
Manchmal denke ich das ich garnicht krank bin sondern die Gesellschaft ich komme nur mit den verlogenen System nicht zurecht allerdings weis ich auch das ich meine Medikamente brauche weil ich sonst in eine eigene Welt abrutsche die es garnicht gibt.

Mfg

Peter Pan

Montag, 13. Oktober 2014

Therapeutische Aspekte
Eine isolierte Therapie des Alkoholismus Schizophrener ist nicht möglich. Priorität hat die mehrdimensionale Behandlung der psychotischen Störung. Demgemäß können traditionelle Prinzipien der Abhängigentherapie nur begrenzt übernommen werden. Das Abstinenzprinzip ist weder durchsetzbar noch sinnvoll. Supportive und edukativ-strukturierende Behandlungselemente stehen im Vordergrund. Zwar sind freundlich-bestimmte Überwachung sowie Aufklärung über die ungünstigen Alkoholwirkungen sinnvoll. Keinesfalls sollte aber Alkoholisierung zu sogenannter disziplinarischer Entlassung (bei einem hospitalisierten Kranken) führen. Gefahrvoll ist ein moralisierender Appell an den Kranken, da hierdurch seine mißtrauischabwehrende Haltung verstärkt wird. Stets ist die neuroleptische Medikation zu überprüfen. Unterdosierung kann eine ängstigende Wahnsymptomatik, Überdosierung Adynamie und Depressivität verstärken. In beiden Fällen mag der Patient in autotherapeutischer Intention einen verstärkten Alkoholkonsum entwickeln. Bei Minus-Symptomatik kommt unter Umständen die zusätzliche Gabe eines Antidepressivums (7) in Betracht. Der Einsatz von Disulfiram oder Methadon hat sich nicht bewährt. Der Gebrauch von Anticraving-Substanzen kann noch nicht abschließend beurteilt werden.
Da der Alkoholgebrauch häufig als Indikator unzulänglicher sozialer Integration fungiert, ist gleichfalls nach einer Optimierung psychosoziotherapeutischer und rehabilitativer Maßnahmen zu fragen. Die Entlastung einer konfliktträchtigen Familiensituation durch Angehörigenarbeit, die Schaffung einer wohnlichen Unterkunft und das Angebot einer sinnvollen Beschäftigung wirken sich günstig auf die schizophrene Erkrankung wie auch auf den komplizierenden Alkoholgebrauch aus. Träger betreuter Wohneinrichtungen sollten angehalten werden, auch Schizophrene mit begleitendem Substanzgebrauch zu akzeptieren.
Der Besuch von Alkoholikerselbsthilfegruppen ist nicht anzuraten. Mitmenschliche Nähesituation, interaktioneller Konfliktdruck und ablehnende Einstellung der Gruppen gegenüber medikamentösen Therapiestrategien wirken sich belastend aus. Empfehlenswert ist hingegen der Einsatz psychoedukativer Techniken, welche den Patienten zu angemessener Krankheitsbewältigung, zur Früherkennung von Symptomen, zu rechtzeitiger Inanspruchnahme von Hilfe und adäquatem selbständigen Gebrauch neuroleptischer Medikation befähigen sollen. Auf diese Weise entgeht man der Gefahr, den Alkoholgebrauch als "Fehlverhalten" zu stigmatisieren, und eröffnet dem Kranken die Möglichkeit, seine risikohaften Problemlösestrategien durch alternatives Bewältigungsverhalten zu ersetzen.

Zitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 1997; 94: A-596-597
[Heft 10]

Montag, 1. September 2014

Geniale Idee

Meine Frau hat mich darauf gebracht ich solle mir doch eine Videobotschaft an mich selbst aufnehmen die im Falle eines erneuten Rückfalls mir dann anschauen kann.Habe nun einen Text geschrieben und die Videobotschaft auf meinem Computer abgespeichert und bin nun gespannt falls es zu einem erneuten psychotischen Schub kommt ob mir das hilft.
Vielleicht ist das ja eine neue
 Therapieform :-) das man sich wenn es einem psychisch gut geht Botschaften an den kranken Teil von einem schickt :-)

Ps:Das ist schon eine heimtückische Krankheit immer wenn man denkt es geht einem Gut man hat das ganze im Griff kommt ein Rückfall

Montag, 18. August 2014

Donnerstag, 12. Juni 2014

Rückfall

Leider eine erneute psychotische Episode...kann aber besser damit umgehen durch meine langjährige Erfahrung habe die Medikamente Risperidal von 1mg auf 3mg erhöht mit Absprache meiner Ärztin bin dadurch wieder frei von psychotischen Gedanken

Freitag, 16. Mai 2014

Bücher,Bücher....

Empfehle Daniel Glattauer zum Thema passend "Ewig Dein",Gut gegen Nordwind,Sieben Wellen....desweiteren Alles von Hermann Hesse.....


Freitag, 9. Mai 2014

Je früher desto besser hätte man mir das mal früher gesagt...............

Bei psychischen Problemen gibt es nur einen Fehler: Zu lange warten!
Je früher Du etwas unternimmst, umso leichter kannst Du die Kontrolle zurückgewinnen.


Freitag, 25. April 2014

Schizophrenie ist heilbar

Es sind die Klicks im Kopf die einen weiterbringen die richtigen Menschen das richtige Ziel aber es bedarf viel Zeit und Glück diese Menschen und das Ziel zu finden aber der Weg lohnt sich :-)

Sonntag, 23. Februar 2014

Gedanken eines Schizophrenen

"In meiner schlimmsten Phase dachte ich, ich könnte hören, was andere Leute über mich denken. [...] In meinen schönsten Phasen war ich davon überzeugt, dass ich die Welt verändern kann und auch werde."

Samstag, 22. Februar 2014

Schizophrenie ist heilbar!

Es hat zwar lange gedauert aber ich glaube ich bin ziemlich geheilt allerdings nehme ich noch eine ganz geringe Dosis Risperdal zur Sicherheit...:-)

Ich Denke Systelios hat unter anderem sehr dazu beigetragen....

Sonntag, 8. Dezember 2013

Selbsthilfe

Selbsthilfe Die meisten Menschen mit der Diagnose Psychose können sich einschätzen (außerhalb akuter Phasen) und sich selbst helfen oder es lernen (Ausnahme: körperlich bedingte Psychosen, Dauerpsychosen, bei denen auch Medikamente nicht viel helfen) Jeder kann wahrnehmen, wenn er in die andere Welt abgleitet. Dies wird jedoch in der Regel versteckt, z.B. aus großem Misstrauen oder Angst vor den Folgen (Medikamente, die schlecht vertragen werden oder Klinikaufenthalten). In der ersten Stufe, der Frühwarnsymptome befinden Sie sich noch völlig in der so genannten Realität. Hier sollten Sie schon darauf aufmerksam werden, was auf Sie zukommen kann. Hier kann häufig ein Übergang in die andere Welt noch vermieden werden, indem z.B. Veränderungen in der äußeren Realität stattfinden. Was macht Sie unruhig, depressiv oder hält vom Schlafen ab? Wie können Sie es ändern? Ist eine Änderung der äußeren Realität nicht möglich, so kann ein Abgleiten in die zweite Stufe der Frühwarnsymptome häufig noch mit Tranquilizern abgefangen werden (Vorsicht: Tranquilizer sind aufgrund der Suchtgefahr nicht als Dauermedikation zu empfehlen). Eine Veränderung ist nicht immer möglich, so dass dann doch eine Flucht in die andere Welt stattfindet. Die zweite Stufe der Frühwarnzeichen ist dann erlangt. Sie können die Realität zwar noch einschätzen, befinden sich aber schon mit einem Fuß in ihrer eigenen Welt. Sie können Ihr persönliches Erleben noch gut verstecken, kennen noch alle gesellschaftlichen Regeln und können sich an sie halten. Spätestens in dieser Phase müssen Sie handeln, wenn Sie nicht fremd bestimmt werden wollen, da in einer akuten Psychose eine Selbsteinschätzung kaum noch möglich ist. Am leichtesten zu stoppen ist das Ganze durch ein Ansetzen oder Erhöhen der Neuroleptika, häufig reichen früh genug begonnen wenige Wochen aus. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, welche Dosis und / oder welches Medikament sinnvoll ist. Allerdings können auch Sie viel dazu beitragen, dass eine Psychose nicht oder nicht so schwer zum Ausbruch kommt. Dazu bedarf es jedoch des Einhaltens bestimmter Regeln. Um den Wahn einzugrenzen müssen Sie auf Dinge verzichten, die wahnfördernd sind: Koffein / Teein: auf koffeinhaltige Getränke sollte weitestgehend verzichtet werden, da sie nicht nur den Kreislauf, sondern auch den Wahn anregen. Alkohol: Auf Alkohol sollte weitgehend verzichtet werden, da er in großen Mengen oder bei regelmäßigem Konsum ebenfalls wahnfördernd ist. Schokolade/Kakao: Schokoladenhaltige Süßigkeiten und Getränke enthalten ebenfalls einen Wirkstoff, der psychoseauslösend ist. Auf regelmäßigen Konsum sollte deswegen verzichtet werden. Sex: Wenn der Übergang in die andere Welt schon beschritten ist, sollte auf Sex verzichtet werden, da er in die normale Welt gehört und in der anderen als bedrohlich und gewalttätig erlebt wird und somit auch wahnfördernd ist. Rauschmittel: Auf Rauschgifte sollte selbst in symptomfreien Zeiten verzichtet werden, da diese selbst bei großer Stabilität ein Übertreten in die andere Welt provozieren, insbesondere sind Drogen, die das Bewusstsein erweitern, wie Haschisch, LSD, Meskalin, Psilocybin, Kokain, Speed, Ecstasy und Crack zu meiden, da diese unkontrollierbare Folgen haben können. Meditation: Auf meditative Übungen (z.b. Meditationen, Yoga, Tai Chi) und hypnotherapeutische Techniken muss verzichtet werden, da auch sie wahnfördernd sind. Dies ist eine Checkliste mit Dingen auf die auf jeden Fall bei beginnender Psychose verzichtet werden sollte. Individuelle eigene Auslöser sollten diese Liste ergänzen. Natürlich gibt es nicht nur Verzichtsregeln, sondern auch Dinge, die zum Gesunden oder zur Stabilität beitragen: Kontakt: Wichtig ist ein regelmäßiger, möglichst täglicher Kontakt zu anderen Menschen. Dies kann eine gute Freundin, ein guter Freund sein, der oder die Partner/in oder professionelle Helfer. Wichtig ist hierbei jedoch, dass kein derzeit nicht lösbarer Konflikt mit diesen Menschen besteht, das würde sich eher gesundheitsschädlich auswirken. Außerdem sollte die andere Person nicht psychotisch sein, da die Gefahr besteht sich gegenseitig "anzustecken" und vollständig in die Psychose hineinzugleiten. Schutzräume:Wichtig ist auch, dass Schutzräume geschaffen werden. Sie dienen als sicherer Ort bei Reizüberflutung, Konflikten und Auseinandersetzungen und vor allem, wenn in bestimmten Situationen der Wahn fortschreitet. Hier ist es wichtig Orte zu haben, die einen Rückzug ermöglichen, die eine andere Form von Flucht ermöglichen als abzudriften. Schutzräume müssen allerdings eingerichtet, gepflegt und erhalten werden. Das ist nicht ganz einfach. Wird sich zu lange in einem Schutzraum aufgehalten, z.b. eigene Wohnung und der Kontakt zu Menschen ganz vermieden, kann die Wohnung nicht mehr als Schutzraum fungieren, da sie selbst zur Bedrohung wird und der Wahn auch in ihr fortschreitet. Wichtig ist also bei den Schutzräumen, dass sie auch wieder verlassen werden, wenn sie nicht mehr die erwünschte Wirkung haben und zum Beispiel Kontakt hilfreicher ist. Sinnvoll ist es deswegen mehrere Schutzräume zu erstellen, falls einer zumindest vorübergehend nicht mehr als Schutzraum genutzt werden kann. Geeignete Orte, die als Schutzräume genutzt werden können sind z.B.: Eigene Wohnung oder eigenes Zimmer Wald, Park Bibliothek Platz am See, Fluss ruhiges Café, Bistro, Kneipe Schlaf: Regelmäßiger und ausreichender Schlaf sind das A und O zur Verhinderung einer akuten Psychose. Dies kann mit Hilfe medikamentöser Therapie erreicht werden, häufig helfen aber auch einfachere Mittel. Einschlafrituale, wie ein Kräutertee vorm Schlafen oder eine Gute-Nacht-Geschichte. Aufregende Filme oder Bücher sollten nicht benutzt werden. Sehr hilfreich kann auch ein regelmäßiger Gute-Nacht-Wunsch einer nahe stehenden Person sein. Mahlzeiten: Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig und tragen zur Tagesstruktur bei. Da das Körperliche in der Psychose unwichtig erscheint, ist es wichtig zur Bodenhaftung dieses zu fördern. Vielen fällt es schwer nur feste Nahrung zu sich zu nehmen. Hier können einzelne Mahlzeiten auch in Breiform zu sich genommen werden, z.B. Yoghurt, Quark, Kartoffelbrei. Regelmäßiges Trinken ist ebenfalls sehr wichtig, ca. 2 Liter am Tag sollten in Form von Wasser, Saft, Limonade oder Kräutertees zu sich genommen werden. Sport: Sportliche Aktivitäten führen dazu den Körper mehr zu spüren und dadurch Bodenhaftung zu erlangen. Tagesstruktur: Zur Stabilität ist es sinnvoll eine Tagesstruktur schriftlich zu erstellen. Diese sollte als Minimum die Schlafzeit, die Mahlzeiten und Kontakt zu anderen Personen beinhalten. Zusätzlich können andere Aktivitäten eingebaut werden, es muss jedoch auch Zeit für den Rückzug bleiben. Ergänzen Sie diese Liste mit Dingen, die Ihnen persönlich gut tun. Ein Artikel auf www.psychosebegleitung.de kann fachlichen Rat und den Besuch bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten niemals ersetzen.

Samstag, 7. Dezember 2013

Transfergruppe

War heute zum zweiten Mal in der Transfergruppe hat Mir wieder sehr gut gefallen kann Systelios nur Weiterempfehlen auch wenn es keine Wunderheiler sind ':-) aber es gibt doch viele Anstösse um im Leben wieder zurechtzukommen. Mein Bild dazu: Nehmen wir an, Probleme stellen Pfützen dar. Der psychoanalytische Therapeut würde sagen: "Gehen Sie in tief in de Pfütze rein, setzen Sie sich hin, tauchen Sie mit dem Kopf unter, suhlen Sie sich so richtig darin." Der hypnosystemische Therapeut würde sagen: "Ziehen Sie Gummistiefel an, hüpfen Sie kurz durch die Pfütze, es könnte Sie auch ein bisschen nass machen, doch dann gehen wir weiter." Die Pfützen sind zwar da, ja, doch in der SysTelios wird ein besserer Umgang mit ihnen gelehrt.

Mittwoch, 13. November 2013

Wieder Daheim

Systelios war sehr gut ich bin rundum zufrieden jetzt muss ich Schritt für Schritt mit den Veränderungen anfangen.Begegnen auf gleicher Augenhöhe,Wertschätzung wird alles vorgelebt und praktiziert und eine gewisse Akzeptanz für Symptomeund wie man besser damit umgeht.

Montag, 4. November 2013

Systelios

Eine ganz neue Erfahrung noch eine Woche bin bis jetzt sehr zufrieden...

Schizophrenie

Sonntag, 13. Oktober 2013

Systelios Klinik

Befinde mich zur Zeit in der Systeliosklinik mein Momentaner Eindruck ist das man mir dort weiterhelfen kann weiteres folgt....

Freitag, 20. September 2013

Gefunden im Netz

Wenn ich depressiv bin Wenn ich depressiv bin, dann denke ich nicht. Besser gesagt: Dann denke ich nicht sinnvoll. Dann bin ich überhaupt nicht produktiv. Oder ich denke nur negativ. Dann kommt nur Müll aus meinem Kopf. Dann bin ich gefangen in mir selbst. Dann kann ich überhaupt keinen Sinn mehr erkennen. Dann gibt es keinen Sinn. Und je mehr ich mich damit beschäftige, umso sinnloser wird alles. Je weiter ich diesen Text schreibe, desto schlimmer wird der Zustand. Die DELETE-Taste wird immer mehr zum Freund. Einfach den nächsten Satz löschen. Und den davor. Und den nächsten Satz auch wieder löschen. Weil da kommt ja nichts Neues. Und das Alte ist auch schlecht. Sinnlos. Wieso schreiben, wenn es dann sowieso wieder gelöscht wird? Depression: Das bedeutet, den Kontakt zum (inneren) Schöpfer verloren zu haben. Zum (inneren) Sinngeber. Aber auch zum äußeren Sinngeber. Es bedeutet: aufgeben. Löschen. Egal. Es wird ja sowieso alles nur schlimmer. Und schlimmer und schlimmer. Ich weiß ja, dass es alles keinen Sinn macht, denn ich habe das Ende schon gesehen. Und das Ende ist ein Ende. Dieses Ende ist ein höllisches Ende. Ich erlebe es ja schon. Wieso also noch etwas schreiben? Und je mehr ich mich mit diesem Ende beschäftige, umso mehr beschäftigt sich alles in und um mir herum mit diesem "Ende". Erst war es einmal nur ein "schlechtes Gefühl". Dann war es mehr. Es war ein "ist ja auch egal". Dann Depression. Da kommt dann nur noch Müll aus der inneren Feder. Da gibt es keine Regeln mehr. Alle Regeln sind aufgesprengt. Gesprengt durch die Aussage: "ist ja auch egal.". Oder die Aussage: "ist egal: weil es ein Ende haben wird und ich kenne das Ende. Das Ende ist die Hölle". Also: Gar nicht erst anfangen: Wer etwas anfängt, kann enttäuscht werden. Ich bin schon jetzt enttäuscht. Dieser Text sollte mir helfen. Ich will doch "raus" aus der Depression. Ich will sie GARNICHT mehr in meinem Leben haben. Ich will, dass ich mit diesem Wort nichts mehr anfangen kann. Dass es für mich gleichbedeutend wird mit dem Wort: "Schnupfticker". Depression: Das Wort für das Empfinden der Sinnlosigkeit. Und der Kraftlosigkeit. Und der "ich finde keine Energie mehr -nirgends"-igkeit. Ein Wort, dass anscheinend "Erlösung" bietet. Ah: Du fühlst nur noch innere Leere? Na: Dann bist Du nicht allein. Da gibt es sehr viele andere, die empfinden genau wie Du. Du hast eine Depression. Hab ich? Verdammt nochmal. Hab ich nicht! Ist mir egal, wie ihr es nennt. Ich kann es nur so sagen: es ist scheiße. Depression: Die Lähmung der Seele. Stellen Sie sich vor: Sie sind querschnittsgelähmt. Unschöne Vorstellung, oder? Jetzt stellen Sie sich vor: SIE SIND QUERSCHNITTSGELÄHMT. Das bedeutet: Sie können sich nicht mehr bewegen, wohl wissend, dass sie da sind. Das bedeutet, sie können etwas nicht tun, obwohl sie es einmal konnten. Was die Querschnittslähmung für den Körper ist für mich die Depression für die Seele oder den Geist. Nicht der Körper ist an irgendeinen Ort gefesselt. Nein: Die Seele ist es. Zeit-und Raumlos. Und das Schlimme ist: Wer hat schonmal von einem Querschnittsgelähmten gehört, der Laufen kann? Das ist doch ein Wunder. Ein Paradox. Denn jemand, der Querschnittsgelähmt ist KANN de facto nicht laufen. Oder er ist NICHT Querschnittsgelähmt. Aber nehmen wir mal folgendes an: Jemand konnte laufen. War dann Querschnittsgelähmt und kann nun wieder laufen. Was hat er oder sie gemacht? Ich weiß es nicht. Aber der Zustand der Lähmung ist sicherlich ein sehr unangenehmer Zustand. Und ich? Ich kann Ihnen oder euch nur sagen: Wenn die Seele gelähmt ist, dann ist das definitiv auch ein sehr, sehr unangenehmer Zustand. Und was kann man machen, um diesen Zustand zu beenden? ICH WEIß ES NICHT. VIELLEICHT EINEN BLOG SCHREIBEN? Paradox: Je mehr ich mich mit der Depression auseinandersetze, desto mehr lähmt sie mich. Soll heißen: Je mehr ich mich mit anderen Dingen beschäftige, umso weniger bin ich depressiv. Auf der anderen Seite werde ich immer wieder "innerlich" oder "äußerlich" auf meine Depression gestoßen. Das heißt: ICH MUSS MICH MIT IHR BESCHÄFTIGEN. Auch wenn mir das nicht gut tut?!? Okay: Ich habe einen Anfang gemacht. Hier eine Liste, die Sie oder Ihr gerne ausfüllen und erweitern könnt. Ich werde es vielleicht im Laufe der Zeit auch tun. Also: Wenn ich depressiv bin, dann...: -komm ich nicht aus dem Bett. -beschäftige ich mich nur mit mir selbst. -habe ich jeglichen Kontakt zur Außenwelt verloren -würde ich alles dafür geben, um aus diesem Zustand wieder rauszukommen (ja: sogar mein Leben). -denke ich, ich sei in der Hölle. -habe ich überhaupt keine Kontrolle mehr (weder "innerlich" noch "äußerlich") -habe ich ein diffuses Angstgefühl (ich habe dann vor allem Angst) -gibt es kein echtes "Ich" mehr -geht alles nur noch den Bach runter -drehen sich meine Gedanken -bin ich blind und gelähmt -fühle ich mich so, als sei ich das einzige Bewusstsein auf Erden --> bin demnach TOTAL isoliert -habe ich keine Kraft mehr. -erkenne ich hinter nichts einen Sinn. -suche ich verzweifelt nach einem Sinn. -sterbe ich jede Sekunde tausend Tode. -gibt es nur eine Richtung und die führt nach unten. So: Und da ich KEINEN meiner Texte mehr nur einseitig gestallten will (sprich: ich nie wieder depressiv sein werde), hier mal was Anderes: Schritt für Schritt gehe ich meinen Weg!

Donnerstag, 19. September 2013

Zusammenhang zwischen Adhs und Schizophrenie

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/9358/1/diss09_083.pdf Scheinbar ist da doch etwas dran habe ja schon mal in einem früheren Post darüber geschrieben.

Psychoseseminar

War mit meiner Frau auf einem Psychoseseminar es waren ungefähr 40 Personen dort was mir am meisten aufgefallen ist man konnte beim besten Willen nicht unterscheiden wer eigentlich Fachpersonal und wer Angehöriger oder wer Betroffener ist.Da ich ja einen Kommentar auf meinen letzten Post habe werde ich wieder weiterschreiben :-) hat mich sehr gefreut.

Sonntag, 21. Juli 2013

Freitag, 10. Mai 2013

Psychisch Kranke auf Bali

https://de-de.facebook.com/photo.php?v=10152786936880717&set=vb.120313354720325&type=2&theater

Dienstag, 2. April 2013

Schizophrenie

Schizophrenie ist eine der schwersten psychischen Krankheiten und ist weit verbreitet: Jeder hundertste weltweit kann im Laufe seines Lebens unter schizophrenen Episoden leiden. Die Heilungschancen sind umso höher, je früher eine Behandlung erfolgt; ein Teil der Betroffenen kann sogar komplett geheilt werden und später wieder ein normales Leben ohne Folgeschäden führen. Doch sich zu der Erkrankung zu bekennen und in Behandlung zu begeben ist für Betroffene nicht leicht. Zu oft werden psychische Krankheiten von der Gesellschaft verachtet, Freunde und Verwandte kehren sich ab, weil sie nicht wissen wie sie mit der Krankheit umgehen sollen und Angst haben. Zudem kommen Unverständnis und das Nicht-Begreifen-Können, was in den Menschen vorgeh, auft; denn Schizophrenie beschreibt nicht "einfach nur" eine Persönlichkeitsspaltung. Die Betroffenen nehmen zwei Welten gleichsam wahr: die Realität und die aus ihren Wahnvorstellungen geschaffene Phantasie-Welt. Sie können nicht zwischen diesen unterscheiden, beide verschwimmen ineinander. Erste Anzeichen für eine Schizophrenie können beispielsweise der Rückzug vom sozialen Leben, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder Depression sein. Diese Vorboten können schon im Jugendalter auftreten und führen zu einer schleichenden Veränderung der Psyche der Person. Wird eine Schizophrenie bereits in diesem Stadium entdeckt und behandelt, bestehen gute Heilungschancen. Die Betroffenen leiden dann meist erst Jahre später unter den sogenannten Produktivsymptomen, wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen. Sie fühlen sich verfolgt, ausgelacht oder als Opfer von Psycho-Angriffen. Diese Symptome sind in einzelnen Phasen von mehreren Wochen oder Monaten zu beobachten. Gründe für eine solche schizophrene Phase sind oft einschneidende negative Lebensereignisse. Schizophrenie kann genetisch vererbt, oder auch durch massiven Drogenkonsum ausgelöst werden. Aber vor allem Stresssituationen spielen bei der Entstehung und Entwicklung der Krankheit eine große Rolle. Medizinische Ursachen sind bislang noch nicht gänzlich erforscht, aber man geht davon aus, dass ein bestimmter Stoff im Gehirn übermäßig vorhanden ist und die Halluzinationen auslöst. Deshalb kann Schizophrenie zum Teil mit Medikamenten behandelt werden, welche die Wirkung dieses Stoffes einschränken. Hauptsächlich besteht die Heilung der Schizophrenie aber in verschiedenen Therapieweisen, wie Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Stressbewältigungsmethoden oder Soziotherapie. Bei bestimmten Formen der Schizophrenie wird eine sogenannte Elektrokrampftherapie angewand.

Sonntag, 20. Januar 2013

Knulp

Wiedermal ein schönes Buch von Hermann Hesse ich glaube ich bin Seelenverwand...

Samstag, 10. November 2012

The End my beautyful friends.....

Samstag, 8. September 2012

Erfahrungen

Erfahrungen in der jüngeren Vergangenheit lehren mich,das es immer noch viel Aufklärung im Zusammenhang mit Psychischen Krankheiten bedarf!!!!!!! Warum???? Es ist einfacher ein Atom zu spalten als vorgefasste Meinungen zu ändern. Albert Einstein

Freitag, 24. August 2012

Gefunden im Netz

ch wollte hier mal ein statement zur Schizophrenie abgeben. In meinen Augen ist die Schizophrenie ein Segen! Man kann sehr viel damit anstellen, wenn man damit arbeitet! Wenn man es zulässt und einfach nur auf die negativen Sachen anderer Menschen hört und selber nicht herausfindet was einem die Schizophrenie überhaupt ermöglicht, dann kann ich vorstellen wie die erkrankten leiden! Ich sags mal so: Ich lebe auf 2 Schienen, eines ist das normale angepasste leben, eines ist das Schizophrene leben. Es hat sich früher immer vermischt, das Schizophrene Gedanken, VOrstellungen etc. sich in mein normales leben mischten.. Irgendwann war schluss, da ich so nicht mehr weiterleben konnte.. Ich fing an die Ursache dafür zu suchen, tief in mir drin. Ich befasste mich sehr mit der Esotherik, Chakrenöffnung/Ausgleich, ich lernte meine Fähigkeiten kennen und schätzen (Hellhörigkeit, Gedanken fühlen etc.) Je mehr ich Verstand, je mehr ich erreichte, desto besser konnte ichd as verwirrte Puzzle in mienem Gehirn meinem Verstand zuordnen. Ich wollte gar nicht mehr damit aufhören weil es mir so gut tat, ich konnte auren sehen, ich konnte mit meiner Willenskraft fast alles erdenkliche anstellen.. Nur das Problem war, während ich dies ausübte, hatte ich Probleme im Umgang mit den normalen Menschen.. Hatte Angst die würden mich nicht akzeptieren wie ich bin. Aber ich wusste wenn ich weitermache finde ich den Schlüssel, die Antwort! Ich lebe jetzt in einem hohen Bewusstsein. Ich kenne meinen Körper in und Auswendig. Ich weiss wie ich auf herumfliegende Emotionen umzugehen habe (nicht meine). Ich finde es einfach klasse Schizophren zu sein. Und nun habe ich es geschafft den Ausgleich zu finden. Ich lebe in 2 Welten. Eines ist die normale, eines die Selbst-Verwirklichung wo meine Schizophrenen Kräfte verstärkt werden. Ich kann nun wieder ganz normal leben wir früher, nur mit einer höheren Kenntniss des Lebens! Ausserdem kann ich wenn ich dies wünsche mich mehr mit der Schizophrenie befassen, meine Talente erweitern und daraus lernen (Problematik, dies kann ich nur noch wenn ich alleine bin). Einfach mal zur Schizophrenie! Es ist wichtig, dass man selbst an sich arbeitet, sich nicht von kranken Gedanken anderer beirren lässt! selber den Weg suchen.. man ist nicht einfach grundlos an Schizophrenie erkrankt, es hat seine Gründe!

Donnerstag, 9. August 2012

Freitag, 22. Juni 2012

Wiedermal etwas interessantes zum Thema "http://www.psych-handicap.de/html/erfahrungen.html#krisechance"

Donnerstag, 14. Juni 2012

Burnout

Steckt hinter dem Phänomen Burnout nicht mehr als die Angst der Patienten vor dem Stigma Depression? Die Wahrnehmung vieler Menschen sei, dass eine Depression nur denjenigen krank macht, der sowieso zu schwach für die Anforderungen der Welt ist. Ein Burnout dagegen, so die Theorie, ereilt harte Typen, die ausbrennen, weil sie über Jahre in 15-Stunden-Tagen Körper und Seele die höchstmögliche Leistung abverlangt haben. Viele Fachleute halten das jedoch für fragwürdig.

Dienstag, 3. April 2012

DPPK

"Die Partei Psychisch Kranker" :-)

Ziele

Wiederherstellung von Moralischen Werten in Geselschaft,Politik,Wirtschaft,Religionen

Warte auf weitere Vorschläge.................

Donnerstag, 8. März 2012

Hermann Hesse

So wie die Verrücktheit, in einem höhern Sinn, der Anfang aller Weisheit ist, so ist Schizophrenie der Anfang aller Kunst, aller Phantasie.

Hermann Hesse, Der Steppenwolf

Sonntag, 12. Februar 2012

Schach und Paranoia

Schach und Paranoia
Verfolgungswahn und Verschwörungstheorien bei Spielergenies


(Auszüge eines Vortrags von Mathias Bröckers bei der Veranstaltungsreihe “ Hinter den Spiegeln - Zur Kultur des Spiels und der Schönheit des tiefen Denkens”, Kunsthalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, 30.11.2006 )

Andy Grove, als Mitbegründer von Intel einer der erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit, benannte eine seiner Buch-Publikationen mit dem Titel “Only the paranoid survive” - Nur die Paranoiden überleben – und von Henry Kissinger, einem der einflußreichsten Politiker und Politikberater unserer Tage, ist eine andere Weisheit überliefert: “Wer in Washington nicht paranoid ist, spinnt.” Zu den Eigenschaften oder dem Handwerkszeug der Erfolgreichen scheint also die Paranoia durchaus zu zählen, doch gilt sie gleichzeitig auch als eine Geisteskrankheit. “Para” heißt im Griechischen “neben” – und “noia” ist der “Verstand”, der Paranoiker ist also dem Wortlaut nach einer, der sich außerhalb seines normalen Verstands bewegt. Landläufig und allgemein wird Paranoia als Verfolgungswahn bezeichnet:

“Der Patient hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Ein paranoider Mensch glaubt oft, dass andere beabsichtigen, ihn zu schädigen, zu betrügen oder auch zu töten. Oft kann er dafür auch "Beweise" präsentieren, die für ihn völlig überzeugend scheinen, für Außenstehende dagegen überhaupt nichts besagen. Diese Überzeugungen sind wahnhaft. Der Patient ist durch nichts von ihnen abzubringen, rationale Argumente und Überzeugungsversuche von Außenstehenden haben keinen Erfolg.”

Nach dieser Definition (aus der Wikipedia Enzyklopädie) scheint es noch schwerer zu verstehen, warum erfolgreiche Manager oder Politiker die Paranoia zu ihren Patentrezepten zählen. Offensichtlich ist es daher notwendig, zwischen einer gesunden und einer krankhaften Paranoia zu unterscheiden – ähnlich wie bei einer Droge, scheint es auch bei der Paranoia auf die Dosis anzukommen, zuviel ist ungesund und macht krank.

Aber ohne Paranoia scheint es auch nicht zu gehen, weder in der Wirtschaft, noch in der Politik, noch – wie wir sehen werden – im Schach. Zuvor wollen wir aber noch ein wenig genauer betrachten, was Paranoia überhaupt ist und wo die Grenze zwischen gesunder Skepsis und krankhafter Einbildung verläuft. Mit dem Stichwort Skepsis haben wir schon einen wesentlich Aspekt des paranoischen Geistes benannt: “Nichts ist so, wie es scheint!” .



Wenn Agent Fox Mulder die Augen aufreißt und seiner Partnerin, Agentin Scully, einen verzweifelten Blick zuwirft - worauf diese vielsagend die schöne Stirn in Falten zieht -, dann wissen die Zuschauer von "Akte X": SIE haben wieder zugeschlagen oder stecken zumindest dahinter.

"Ein Paranoiker", definierte der Schriftsteller William S. Burroughs, "kennt immer alle Fakten" - der unermüdlich Fakten aufdeckende Agent Mulder wäre insofern der perfekte Paranoiker - und tatsächlich ohne die skeptische, erdgebundene Frau Doktor Scully an seiner Seite spätestens in Folge drei im Irrenhaus gelandet. So aber wurde er zu einem der beliebtesten Fernsehhelden und die "X-Files" zu einer der weltweit erfolgreichsten TV-Serien. Ein postmoderner Don Quichotte, der nicht nur den alten aussichtslosen Kampf kämpft - in diesem Fall gegen die Windmühlenflügel mysteriöser Verbrechen und Vertuschungen - sondern der auch weiß, dass die mit der Aufdeckung dieser Fälle beauftragten Agentur, und damit er selbst, ebenfalls ein Teil der Vertuschung sind.

"Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, der braucht vor der Antwort nicht zu bangen", hieß es in Thomas Pynchons großem Verschwörungs-Roman "Die Enden der Parabel" – für den Geheimagenten wie für den Schachspieler ist diese fatale Erkenntnisfalle täglich Brot. Und es ist vielleicht kein Zufall, dass mit Mulder und Scully zwei Fernsehfiguren zu Superhelden wurden, die untentrinnbar in ein Spiegelgefecht von Wahrheit und Lüge, Manipulation und Realität verwickelt sind. Und mit diesem Dilemma sind wir mitten in einer Schachpartie, in der ja ebenfalls nichts ist wie es scheint: hinter jedem Zug kann eine Falle verborgen sein, hinter jeder Stellung ein geheimer, unsichtbarer Plan, hinter jeder Figur eine Verschwörung.

Das erste Kennzeichen einer Verschwörung ist die fehlende Offensichtlichkeit: auf den ersten Blick sieht alles harmlos aus. Aber diese scheinbare Harmlosigkeit kann täuschen – und im Schach lauert das Übel nicht gleich hinter der nächsten Ecke, sondern hinter der über-über-über-nächsten, oder noch um viele Ecken weiter, weshalb besonderer Scharfsinn erforderlich ist, die in der Zukunft liegenden Untiefen, die drohenden Übel und tödlichen Fallen vorauszusehen – und die Täuschungen zu durchschauen. Dass nur die Paranoiden überleben – und dass, wer nicht paranoid ist , spinnt – diese beiden eingangs genannten Einsichten erfolgreicher Industrie- und Politikberater leuchten im Blick auf das Schachspiel unmittelbar ein. Und so scheint es sicher auch kein Zufall, dass die zwei vielleicht größten Wunderkinder der Schachgeschichte, Paul Morphy und Bobby Fischer, nach ihren genialen Leistungen auf dem Brett im wirklichen Leben einer schweren Paranoia anheimfielen.

Paul Morphy lernte das Spiel als 10-jähriger von seinem Vater, zwei Jahre, 1839, später schlug er bereits den damaligen Schachkönig von New Orleans und galt kaum über 20 als bester Spieler der Welt. Den Ruf eines Genies brachten ihm vor allem seine spektakulären Simultan-Blind-Partien, bei denen er auch stärkste Gegner reihenweise besiegte: „MORPHY ist großartiger als CAESAR, denn er kam und siegte ohne zu sehen“, - so wurde der 21-jährige gefeiert, nachdem er als erster Amerikaner in die bis dahin europäische Domäne des Schachs eingedrungen war und auf seinen Transatlantikreisen nahezu alle europäischen Spitzenspieler geschlagen hatte – außer Staunton, dem führenden englischen Spieler, der ihm drei Monate lang einen Zweikampf verweigerte.

Ernest Jones, dem Schüler und Übersetzer Sigmund Freuds, verdanken wir eine ausführliche Studie über Paul Morphy; er sieht in dem immensen Druck, den Schmeichelein solchen Ausmaßes auf den jungen Mann ausübten, schon den Beginn der Tragödie die folgte: Morphy verlor jedes Interesse am Spiel. Die folgenden 20 Jahre seines Lebens rührte er kein Brett mehr an, mied die Orte früherer Triumphe und entwickelte zunehmende die Symptome einer schweren Paranoia. Jones schreibt:



“Er fühlte sich von Leuten verfolgt, die danach trachteten, sein Leben unerträglich zu machen. Sein Wahn konzentrierte sich auf den Gatten seiner älteren Schwester, der Vermögensverwalter des väterlichen Nachlasses war und von dem er glaubte, er wolle ihn seines Erbteils berauben. Er forderte ihn zum Duell, und strengte darauf einen Prozeß gegen ihn an, wobei er Jahre damit verbrachte, sich auf diesen Fall vorzubereiten; vor Gericht wurde schnell ersichtlich, daß die Anklagen haltlos waren. Er fürchtete außerdem, daß Menschen, besonders sein Schwager, ihn vergiften wollten und weigerte sich eine zeitlang, Essen aus den Händen anderer als seiner Mutter oder seiner (jüngeren, unverheirateten) Schwester anzunehmen. (...) Er hatte die Lebensweise angenommen, täglich, pünktlich zur Mittagsstunde und aufs feinste herausgeputzt, einen Spaziergang zu unternehmen. Zurückgekehrt ruhte er bis zum Abend, an dem er die Oper aufsuchte, dabei keine einzige Aufführung versäumend. Er wollte niemanden außer seiner Mutter sehen und es versetzte ihn in Ärger, falls seine Mutter es unternahm, selbst nahe Freunde ins Haus einzuladen. Zwei Jahre vor seinem Tod wurde er um Mitarbeit an einem geplanten biographischen Werk, das Berühmtheiten Louisianas, auch sein Leben, enthalten sollte, gebeten. Er antwortete mit einem entrüsteten Schreiben des Inhalts, daß sein Vater, Richter ALONZO MORPHY, bei seinem Tode die Summe von 146.162 Dollar und 54 Cent hinterließ während er selbst keinem Beruf nachgegangen sei und nichts mit Biographien zu tun hätte. Beständig sprach er vom Vermögen des Vaters und die bloße Erwähnung des Schachs reichte aus, ihn zu irritieren.”

(Ernest JONES: Das Problem des PAUL MORPHY -Ein Beitrag zur Psychologie des Schachs, International Journal of Psycho-Analysis, Januar 1931 , http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=3852 - _ftn1 )

Auch wenn man die psychoanalytische Theorie von Oedipus und Vatermord nicht teilt, - Morphys Fixierung auf den König, den Vater, und die Feinde, die ihn seines Vermögens berauben wollen, weißt durchaus Parallelen zum Schach auf. Fast scheint es, als hätte sein Genius, das sich von der Schachwelt abwandte nun eben in der realen Welt jene Verschwörung vor Augen, die nichts anderes im Sinn hat, als den König seines (Bewegungs-)Vermögens zu berauben.

Paul Morphy war nicht nur einfach der beste Schachspieler seiner Zeit, der Geniestatus wurde ihm vor allem wegen der Art und Weise zuteil, in der er seine Partien führte. Er entwickelte die vielleicht aggressivste Eröffnung überhaupt, das nach ihm benannte Morphy-Gambit, bei der Weiß bereits im fünften Zug einen Springer und kurz darauf noch einen Läufer opfert. Doch glücklich werden konnte mit diesem schnellen Materialgewinn nur, wer das folgende Abspiel genaustens beherrschte – und zu Morphys Zeiten waren das nur wenige. Alle anderen vergifteten sich an dem fetten Brocken und erlagen dem folgenden Sturm schnell. Nur wer die materiellen Angebote, die der Opferstratege Morphy machte, genauestens gegen die immateriellen und unsichtbaren Stellungsnachteile abwog, nur wer sehr paranoisch vorging, wer das Nicht-Offensichtliche, das Verborgene, die unsichtbare Falle hinter jeder Ecke wahrzunehmen versuchte, konnte gegen einen Spieler wie Morphy bestehen.

Wir haben oben bereits drei Kernsätze des Verschwörungsdenkens zitiert . Der erste - “Nichts ist wie es scheint” – trifft auf das Schachspiel unmittelbar zu : wer nur das Offensichtliche wahrnimmt und die verborgenen Konsequenzen übersieht, ist hoffnungslos verloren.

“Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, braucht vor der Antwort nicht zu bangen.” – den Gegner auf falsche Spuren zu locken, ihm Fallen zu stellen und vergiftete Köder anzubieten; Strategien wie diese sind für das Schach als Kunst der Täuschung essentiell.

Und auch der dritte eingangs zitierte Kernsatz: “Der Paranoiker kennt immer alle Fakten” leuchtet im Zusammenhang mit dem Schachspiel unmittelbar ein. Der Grund, warum viele Experten das derzeitige Match zwischen Mensch und Maschine als das vielleicht letzte ansehen, in dem der Mensch noch ein Chance haben könnte, liegt darin, dass Computer in Sachen Faktenkenntnis mittelerweile ein derartiges Arsenal aufzuweisen haben, dass selbst hochgradig kenntnisreiche und vorsichtige Spieler nicht mehr mithalten können.

Tiefe Skepsis und ständiges Mißtrauen gegenüber dem Offensichtlichen, große Vorsicht vor falschen Spuren und verborgenen Fallen, sowie die Kenntniss möglichst aller Fakten – diese Grundzüge des Schachs entsprechend exakt denen der Paranoia, des Verschwörungsdenkens. Deshalb kann es eigentlich nicht wundern, dass besonders geniale Schachspieler auch einen besonderen Hang zur Paranoia haben – auf dem Brett überleben nur die Paranoiden, wer im Schach nicht paranoid ist, spinnt. Erst wenn diese von Spitzenspielern in Perfektion praktizierte Paranoia vom Brett ins wirkliche Leben überschwappt, wenn sie nicht mehr nur der Stellung der Holzfiguren mit permanentem Mißtrauen begegnen, sondern auch ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt, wird es problematisch.

Liegen nicht, fragte der Philosoph George Steiner, “vielfältige Impulse zur Paranoia und Wirklichkeitsentfremdung im Schach höchstselbst, in der Gewalt und autistischen Leidenschaft des Spiels?”

Das scheint in der Tat so zu sein – und dass die Buddhisten einst das Spiel gleichsam als Bollwerk erfanden, weil sie jedweden Krieg und Mord, gleich aus welchem Grund ablehnten, und sich so einen Ersatz schufen, auch diese Legende leuchtet unmittelbar ein. Schach ist, auf höchst sublime Art, der permanente Ausnahmezustand, die akute Bedrohung die gewaltsame, extreme Maßnahmen erfordert, Leidenschaft, Mut und einen stets alle Fakten wahrnehmenden und analysierenden Verstand. Und es eröffnet schon nach wenigen Zügen eine schwindelerregende Vielfalt von Möglichkeiten, eine Komplexität, die es mit der der wirklichen Welt allemal aufnehmen kann. Kein Wunder deshalb, dass wissenschaftliche Experimente unlängst herausgefunden haben, das Schachspieler am ehesten mit Extremsportlern verglichen werden können. Bei einem besonders engen Match schüttet der Körper eines äußerlich ruhigen Grüblers so viel Testosteron aus wie ein Extremkletterer oder Fallschirmspringer. Schach sei weniger ein Spiel als vielmehr "Krieg auf 64 Feldern mit Figuren, die kleinen Kampfeinheiten entsprechen", heißt es dazu im “Journal of Personality and Individual Differences”. Ähnlich wie Extremsportler würden Schachspieler davon gereizt, am Rand des Abgrunds zu wandeln, und im Erfolgsfalle ein starkes Gefühl des Triumphs und der Dominanz zu verspüren. Schachspieler, zumal die der Spitzenklasse, sind also alles andere als bläßliche Weicheier, sondern eher extreme Abenteurer. Im Vergleich zu anderen Sportlern, so stellte die Studie fest, punkten "regelmäßige Turnierspieler (..) in den Bereichen unkonventionelles Denken und Paranoia am höchsten - beides gilt auch für Personen, die permanent den Nervenkitzel suchen."

Um in den Abgründen und Verwicklungen des Spiels zu bestehen, um gegen die Uhr – gegen aufziehende Unwetter – einen schmalen Grat zu passieren, auf dem jeder Fehltritt tödlich sein kann, zumal in einer Höhe von über 8000 Metern oder 2500 ELO... auch wenn sie zwei Stunden auf einem bequemen Stuhl sitzen benötigen Leistungs-Schachspieler die Nerverstärke und Fitness eines Extrembergsteigers. Und je weiter die Schlacht voranschreitet, je mehr sich die Lage zuspitzt, um so wichtiger werden Skepsis und Vorsicht - sie sind auf dem Kriegspfad und Paranoia ist ihre erste Pflicht, jede sich darbietende Beute könnte vergiftet sein.

(...)

Da diese Komplexitätsreduktion der entscheidende Effekt des Verschwörungsdenkens ist wundert es noch viel weniger, dass ausgerechnet große Schachspieler ihm anheimfallen, sind sie doch die Komplexitätsreduzierungs-Meister schlechthin – wo Deep Fritz 10 Milliarden Stellungen nachrechnen muß, berechnet Wladimir Kramnik gerade mal 30 oder 40, und spielt – fast –genauso gut. Wenn es gelingen würde, diese Reduktionsleistung des menschlichen Gehirns nur ansatzweise in die Rechenoperationen eines Computers zu implementieren – die Rechner also mit diesen Abstraktions-und Reduktionsleistungen zu Verschwörungsthereotikern zu machen, dann wären Wettkämpfe wie dieser für Menschen für allemal aussichtslos. Doch wie programmiert man paranoides, verschwörungstheoretisches Verhalten und wie steuert man es dann, dass nur die genau richtige Dosis zum Einsatz kommt ? Vielleicht bleibt das der nächsten Generation von Quantencomputern vorbehalten, die mit Unschärfen wie Ahnungen, Intutitionen, Gefühlen besser umgehen können als die jetzigen Rechenmaschinen. Allerdings sollten sie nicht so sensibel sein, dass sie dann von übersinnlichen Kräften beeinflußbar werden. So wie bei der Weltmeisterschaft 1978, bei der die Kontrahenten Kortschnoi und Karpov sich jeweils mit Medien und Parapsychologen bestückten, um vermeintliche hypnotische Beinflussungen im Publikum mit dem entsprechenden Gegenzauber zu bekämpfen. Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert, statt der mentalen Tricks von in den 70ern angesagten Yogis und Schamanen werden mittlerweile eher die Segnungen von Mobiltelefonen gefürchtet, wie der Toilettenkrieg bei der unlängst absolvierten Weltmeisterschaft gezeigt hat. Da der berufsbedingte Hang zur Paranoia die Schachcracks auch für solche Spielchen aus der Abteilung psychologische Kriegsführung anfällig macht, werden wir sie auch bei künftigen Titelkämpfen noch häufig erleben. Denn Schachgenies sind zwar Mathadoren der angewandten Mathemathik, sie sind Extremsportler und Krieger, aber sie sind auch oft Mimosen.

„Ein Mimofant“ – auf diese Kurzformel aus Mimose und Elefant brachte der Schriftsteller Arthur Koestler die Persönlichkeit, die er 1972 bei einem in seinen Augen „bizarren Stierkampf“ erlebte: Bobby Fischer. In keinem anderen Spieler offenbart sich die Affinität von Schach und Paranoia in einem solchen Extrem und in solcher Tragik. Bobby Fischer war das jüngste und hochfliegendste Schachgenie aller Zeiten – und er ist einer der durchgeknalltesten Verschwörungsfanatiker unserer Tage. Ich muß vorausschicken, dass ich über Bobby Fischer nicht wirklich unbefangen urteilen kann, er war ein Held meiner Jugend und die Tatsache, dass ein 13-jähriger Erwachsene schlagen und Großmeister werden kann, machte mich so neugierig, dass ich dieses Spiel richtig lernen wollte und Mitte der 60er Jahre in die Jugendgruppe eines Schachclubs eintrat. Bis mit 17 oder 18 andere Dinge, vor allem Mädchen, wichtiger wurden, blieb ich dabei – und auch wenn es nie zu mehr reichte als zum 3. Platz einer Jugend-Kreismeisterschaft im Blitz , dass Bobby Fischer ein absolut genialer Spieler konnte ich verstehen und entsprechend bewundern. Und wie das so ist mit den Idolen der Jugend, man verzeiht ihnen vieles, wenn nicht alles – und selbst wenn sie sich völlig unmöglich machen, ist ihr Bonus an Hochachtung und Bewunderung kaum aufzuzehren. Wenn es stimmt, dass den tragischen Helden, den gefallenen Engeln letztlich mehr Zuneigung zuteil wird als den im Olymp verbliebenen Göttern, dann ist er ein klassischer Fall. Kein lebender Schachspieler wird mehr geliebt als Bobby Fischer – obwohl (oder weil? ) er seit über 30 Jahren ein Dasein als Eremit und Exzentriker führt und offiziell nicht mehr spielt; und obwohl er sich mit seinen Äußerungen zu Politik und Weltgeschichte völlig disqualifiziert hat. Als Bewunderer von Hitler, Leugner des Holocaust und als Paranoiker, der sich von einer jüdisch-bolschewistisch-kommunistischen Weltverschwörung, die auch Washington und die Wallstreet unterwandert hat, persönlich verfolgt fühlt.

Man tritt ihm nicht zu nahe, diese Einschätzung als gaga zu bezeichnen, aber wie jeder Paranoiker hat Fischer natürlich Fakten über Fakten parat, die er in gelegentlichen Radio-Interiews und im Internet präsentiert. Die beiden jüngsten Fälle, in denen er diese Weltverschwörung am Werke sieht, betreffen einen Einbruch in einem Lagerhaus in Kalifornien, wo er Mobiliar und persönliche Gegenstände eingelagert hatte, die angeblich „Millionen“ wert und gestohlen worden seien; der zweite Fall betrifft die Schweizer UBS-Bank, die in diesem Sommer Fischers dortiges Konto und Depot einfach schloß, die deponierten Münzen zum Tagespreis verkaufte und das Geld seiner Bank im isländischen Reikjavik überwies, wo er seit zwei Jahren lebt. Hinter beidem steckten, nach Fischers Aussage, die „Juden“, deren langer Arm über die Wall Street bis in die neutrale Schweiz reichte. Die naheliegende Tatsache, dass die Kontoschließung nicht mit einer „Weltverschwörung“, sondern damit zu tun hat, dass Fischer sich in den USA gerichtlich verantworten muß und dass die internationalen Konten aller flüchtigen, polizeilich gesuchten Personen eingefroren werden – auf diese simple Erklärung konnte Fischer nicht kommen. Denn dass das Steuervergehen und der Embargoverstoß, den er 1992 in Belgrad begangenen haben soll, als er beim Re-Match gegen Boris Spasski 2 Mio. Dollar kassierte, kriminell gewesen sein soll, will ihm einfach nicht in den Kopf. Ich muß gestehen, dass es mir so recht auch nicht einleuchtet – vor allem auf dem Hintergrund, dass sich die USA, als sie in den 90er Jahren das sozialistische Serbien isolieren wollten, sich Hilfskräften bedienten, die mindestens so kriminell waren wie der Steuerflüchtling Bobby Fischer, nämlich der islamistischen Brigaden eines gewissen Osama Bin Laden. Das „Fuck You, USA“, das Fischer nach den Anschlägen des 11. September 2001 neben anderen schadenfrohen Invektiven einem Radiosender in Manila (und der Welt) zu Protokoll gab, bleibt unverantwortlich – doch wenn wir Bobby Fischers Lebensgeschichte genauer anschauen, können wir ihn vielleicht ein bißchen besser verstehen.

Seine Mutter, Regina Wender, stammte aus einer jüdisch-polnischen Familie in der Schweiz und wuchs in St.Louis auf. Sie begann in den 30er Jahren ein Medizinstudium in Moskau, wo sie den aus Berlin stammenden Biochemiker Hans-Gerhardt Fischer kennenlernte und heiratete. Als 1938 ihre Tochter Joan geboren wurde, war der Vater im Spanienkrieg, wo er als Mitglied der internationalen Brigaden gegen den faschistischen Putsch Francos kämpfte. 1939 flieht die Familie in die USA, 1943 kommt ihr Sohn Robert James , Bobby, auf die Welt; zwei Jahre später lassen sich die Eltern scheiden – Regina Fischer schlägt sich als Krankenschwester und Lehrerin durch und studiert nebenbei weiter – meistens muß die Schwester Joan den kleinen Bobby hüten und bringt ihm im Alter von sechs Jahren das Schachspiel bei. Bald schon interessiert den Jungen nichts mehr anderes – die Mutter beklagt diese Manie einerseits, was zu wachsenden Spannung führt, unterstützt aber das Talent des Jungen auch nach Kräften. Dies alles unter den wachen Augen des FBI, das Regina Fischer von 1946 bis 1973 observierte, da man sie wegen ihrer Zeit in Moskau und wegen ihrer pazifistschen Aktivitäten für eine sowjetische Spionin hielt. Dafür fand sich nie ein Beweis. In den Spitzelberichten über Regina Fischer – einer 900-seitigen FBI-Akte, die erst vor wenigen Jahren freigegeben wurde – wird sie als „resolut“ und „paranoid“ beschrieben, sie soll mit sämtlichen nachbarn im Haus im Streit gelegen haben, das städtische psychiatrische Institut attestierte ihr eine angegriffene Persönlichkeit, „krankhaft streitsüchtig, aber nicht psychotisch". Wenn man die polternden Auftritte ihres genialischen Sohnes betrachtet, der wie ein halbstarker Marlon Brando gerade die distinguierte Schachwelt aufmischte, Veranstalter mit Gagenforderungen eines Rockstar pikierte und sich über kurz oder lang mit jedem Freund oder Berater überwarf, wird deutlich, dass Mutter und Sohn einfach zu ähnlich waren, um es lange miteinander auszuhalten. Zum defintiven Bruch soll es gekommen sein, als Regina 1961 an einem achtmonatigen Friedensmarsch nach Moskau teilnahm und ihrem Sohn dann das bis dahin gemeinsame Appartment überließ und mit einer Freundin zusammenzog, ein Jahr später übersiedelte sie in die DDR, studierte dort bis 1968 Medizin und ließ sich 1973 in Kalifornien nieder. Zur Weltmeisterschaft, die ihr Sohn 1972 in Reikjavik gewann, soll sie nicht gratuliert haben. Erst in den 90ern fand eine Versöhnung statt, nach der die beiden wieder regelmäßig telefonierten – an der Beerdigung seiner Mutter 1997 konnte Fischer allerdings nicht teilnehmen, ohne eine sofortige Verhaftung zu riskieren.

Dass aus dem Sohn eines anti-faschistischen Frontkämpfers und einer links-pazifistischen Aktivistin später einmal ein Hitler-Bewunderer und wüster Antisemit werden sollte, war sicher kein Erziehungsziel seiner Eltern – doch dass sich ein alleingelassenes Kind den Antipoden der elterlichen Ideale zuwendet, ist andererseits auch nicht sehr überraschend. Ebensowenig wie die Tatsache, dass aus einem solchen Kind später ein Soziopath wird, der mit anderen Menschen und im Leben einfach nicht zurecht kommt. Man muß kein Psychologe sein um zu sehen, dass dem Sechsjährigen König und Dame zum Ersatz für den nie anwesenden Vater und die ständig abwesende und beschäftigte Mutter wurden – und dass die Meisterschaft, zu der er es in dieser virtuellen Welt brachte mit großen Defiziten in der wirklichen Welt einherging, die eben nicht simpel in Schwarz/Weiß gestrickt ist, sondern aus vielen, vielen Zwischentönen besteht. Ebenen, die der hochsensible und hochintelligente „Mimofant“ Bobby Fischer nie richtig wahrnehmen konnte, weil er auch dort nur im simplen Schwarz/Weiß-Schema sieht. Am Tag nachdem er 1972 Weltmeister geworden war und gleichsam den Kalten Krieg im Alleingang gewonnen hatte, schaute er, wie ein Beteiligter berichtet, traurig aus dem Fenster und sagte nach einer Weile: „Das einzige was ich kann ist Schachspielen“ – um dann schnell wieder das Strahlemann-Grinsen aufzusetzen: „…aber das kann ich ziemlich gut.“

Dass er nach diesem Jahrhundertmatch mit Boris Spasski nie mehr antrat, um seinen Titel zu verteidigen, zeigt indessen an, dass er seinen Fähigkeiten nicht mehr wirklich traute: „Dass er es haßte, zu verlieren und den Mythos damit zu zerstören war ein wichtiger Grund, warum er nicht mehr spielte“, vermerkt einer seiner Biographen. Wenn für Fischer Schach das Leben war, dann war dieses Match für ihn ein Kampf auf Leben und Tod – und tatsächlich sahen die Beobachter während der entscheidenden Spiele dieser Meisterschaft den ansonsten stets lockeren und athletischen Fischer in einer ganz ungewohnten Position, nämlich starr und leichenblaß. Daß einer, der dem Tod gerade noch von der Schrippe gesprungen ist, eine weitere Schlacht aufs dringeste zu vermeiden sucht, können wir verstehen.

„Als es nichts mehr zu beweisen hab, überlagerte die Angst vor der Niederlage den Wunsch zu spielen,“ schreiben die Autoren David Edmonds und John Eidinow in ihrem Buch „Wie Bobby Fischer den Kalten Krieg gewann“ - und resümieren: „Fischers Leben belegt die Behauptung von Scott Fitzgerald, dass es in einem amerikanischen Leben keinen zweiten Akt gibt. Mit dem Erreichen seines einzigen Ziels zerstörte er seinen Daseinszweck. Ohne dieses Ziel scheint er seinen ohnehin schon unsicheren Sinn für die Realität verloren zu haben.“

Und – können wir hinzufügen - er scheint diese Realität nur noch mit dem Instrumentarium begreifen zu können, das er seit seinem sechsten Lebensjahr im Schach gelernt und verfeinert hat: mit Mißtrauen, Skepsis und Paranoia. Dass er seine Verschwörungstheorie, nach der die Kommunisten – und hinter ihnen steckend, die Juden – für alles Elend der Welt – und sein eigenes – verantwortlich sind, dass er diese Theorie mittlerweile um einen weiteren Bösewicht, nämlich Amerika, erweitert hat, scheint da nur konsequent: alle, die er liebte und die ihm nicht genug Liebe zurückgaben – seine jüdisch-kommunistischen Eltern und das Land, für das er als One-Man-Army in den Krieg gezogen war – landen konsequent auf der Fischer-Achse des Bösen.

Als ich einem Kollegen vor zwei Wochen erzählte, dass ich einen Vortrag über Schach und Paranoia und ihre tragische Hybrid-Inkarnation, Bobby Fischer, vorbereite, erzählte er mir, dass er gerade ein paar Tage in Reykjavik gewesen sei. Als er den größten Buchladen der kleinen isländischen Hauptstadt betrat, hätte er sich gewundert, warum in einem Durchgang im Eingangsbereich ein Tisch mit einem Schachbrett aufgestellt gewesen sei. Als er nach einer Weile den Laden wieder verließ, saß an diesem Tisch ein großer, vollbärtiger Mann, der sein Mobiltelefon am Gürtel trug, wie einen Colt: Bobby Fischer. „Fahr doch hin und geh einfach in diesen Buchladen. Du kannst bestimmt mit ihm sprechen“, empfahl mir der Kollege. Aber das schaffte ich leider nicht – und ehrlichgesagt wäre mir auch gar nicht wohl dabei. Ich wüßte nicht, wie ich ihm helfen könnte – außer vielleicht mit dem Hinweis, die Welt nicht mehr so dämlich schwarz/weiß wahrzunehmen, weil dies einem Menschen mit einem angeblichen IQ von 180 einfach nicht angemessen ist.

Der Lieblingsspieler des jungen Bobby Fischer war niemand anderes als Paul Morphy, dessen trauriges Schicksal wir oben geschildert haben – und wie seinem Idol ist es ihm nicht gelungen, die rasende Paranoia, das unbedingte Verschwörungsdenken, das ihn zum Schach-Weltmeister machte, daran zu hindern, in die Realität überzuschwappen. Ich glaube, dass wir in diesen beiden extremen Fällen von Schachgenie und Verfolgungswahn einen Beleg für die These sehen könnte, dass nicht Schach verrückt macht, sondern eher potentiell Verrückten erlaubt, eine Weile normal zu bleiben. Erst wenn sie aus Angst vor der Niederlage nicht mehr spielen wird es ernst. Nicht immer so extrem wie bei Morphy und Fischer, die als die beiden einzigen US-Größen das Signum der Vereinigten Staaten als paranoischer Nation auch auf im Schach mit zwei Ausrufezeichen versehen, aber in weitaus milderer und manchmal kurioser Form bei vielen Schachprofis. Tröstlich ist da nur: solange sie spielen, ist es nicht wirklich ernst….

© Mathias Bröckers

Heutiger Tatort Thema Schizophrenie

Bremen - Kein schöner Anblick für einen 16-Jährigen: ausgerechnet ihr Sohn Max (Vincent Göhre) erspäht Sylvia Lange (Mira Partecke), wie sie in der Tankstelle steht. Offensichtlich verwirrt, in der Hand eine Waffe, der Blick starr auf die Leiche des Tankstelleninhabers gerichtet. Ein gezielter Kopfschuss hat ihn niedergestreckt.

Die gute Nachricht gleich vorweg: um den Mord geht es im Bremer Tatort „Ordnung im Lot“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD und in der Mediathek) eigentlich gar nicht. Es stellt sich eine ganz andere Frage: Was ist los mit dieser Sylvia Lange? Die blutverschmierte Leiche ist nicht allein der Grund dafür, dass sie derangiert in der Tankstelle steht. Sie leidet an einer psychischen Störung, hat Wahnvorstellungen und lebt in ihrer eigenen Welt.

Für die Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) ist sie die wichtigste Zeugin – und gleichzeitig eine Tatverdächtige. Kein Zweifel, sie weiß etwas über den Mord. Das Problem: Ihre Aussagen ergeben keinen Sinn, Sylvia Lange spricht in Rätseln oder kritzelt unverständliche Botschaften auf Tischplatten. Die Kommissare dringen nicht zu ihr durch.

Zug um Zug in den Wahn

Montag, 23. Januar 2012

Vollständige Remission

Durch Einnahme von den 2mg habe ich eine vollständige Remission erreicht musste zu einem psychologischen Test vom Arbeitgeber aus.Diesen habe ich mit sehr gut bestanden :-) darf jetzt auch wieder Autofahren nachdem vom Arbeitgeber meine Diensttauglichkeit angezweifelt wurde.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Medikamente

Ich habe nach erneutem Rückfällen in psychotisches Denken auf anraten meiner Psychologin,Psychiaterin und meiner Frau die Medikamente wieder erhöht.Ich nehme jetzt 2mg Risperdal am Tag,aus Fehlern lernt man habe meine Medikamente viel zu schnell reduziert.Oder ist alles doch ganz anders "nichts ist so wie es scheint"?

Donnerstag, 24. November 2011

Die Rolle von Zink im Gehirn

http://www.organische-chemie.ch/chemie/2006dez/zink.shtm

Donnerstag, 10. November 2011

Sonntag, 6. November 2011

Schizophrenie

Medikation

Ich versuche meine Medikamente wieder herunter zu fahren auf das ale Niveau bei Bedarf kann ich ja wieder erhöhen...

Sonntag, 30. Oktober 2011

Rückfall

Wider erwarten hatte ich einen erneuten psychotischen Schub,über ungefähr zwei Wochen,konnte diesen jedoch durch glückliche Umstände und meiner Erfahrungen mit der Krankheit,durch selbstständiges Erhöhen meiner Medikation wieder in den Griff bekommen.Geholfen haben aber auch Gespräche die mich wieder in die Realität zurückbrachten mit Vertrauten Personen.>Hoffe das mein Zustand jetzt wieder stabil ist.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Freitag, 14. Oktober 2011

Dienstag, 4. Oktober 2011

Das heißt im Umkehrschluß

Wer nichts sieht produziert weniger Dopamin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Dopamin ist für gutes Sehen wichtig!

Woran liegt es, dass Autisten so fantastisch sehen? Die Forscher können momentan nur Spekulationen anbieten. Autisten könnten in der für die Scharfsicht zuständigen Sehgrube im Auge besonders viele Zapfen haben. Sie könnten aber auch mehr von dem Nervenbotenstoff Dopamin aufweisen oder mehr Rezeptoren für ihn haben – entweder in der Netzhaut oder im Nervensystem. Dopamin ist für gutes Sehen wichtig. Oder der Grund ist, dass Autisten im Gehirn mehr von den winzigen Säulen besitzen, die als kleinste Einheit der Nervenschaltkreise gelten.

Berühmte psychisch kranke Persönlichkeiten

Berühmte psychisch kranke Persönlichkeiten

Es ist überraschend, wenn man ein wenig nachforscht, wie viele bekannte Künstler und Geistesschaffende der Vergangenheit an einer psychischen Krankheit gelitten haben. Fast ist man geneigt zu sagen: Gab es jemals überhaupt ein völlig gesundes Genie? Die hier genannten Personen litten an den verschiedensten Störungen und sie alle wurden mehr oder weniger nicht psychiatrisch behandelt. Und doch haben sie große Werke vollbracht und der Menschheit unschätzbare Dienste erwiesen. Ohne sie gäbe es beispielsweise nicht die Sinfonien Beethovens oder die Bilder van Goghs, es gäbe Goethes "Werther" nicht oder die Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Kolumbus, ja - vielleicht gäbe es das ganze Christentum heute nicht in dieser Form.

Die psychisch Kranken von heute zu stigmatisieren, zu hospitalisieren, sie aus der sozialen Welt auszugrenzen, sie womöglich in nicht allzuferner Zukunft per Gentest einfach abzutreiben - das ist jedenfalls der falsche Weg, bedenkt man die Leistungen, zu denen "die Gestörten" fähig sind und die man ihnen ruhig zutrauen sollte. Ohne sie wäre die Menschheit und das Menschsein verarmt.
Name Lebenszeit Krankheit
Komponisten
Bela Bartok (1881-1945) schizothymer Ästhetiker
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Alkoholismus
Frederic Chopin (1810-1849) schizoide Persönlichkeit
Franz Liszt (1811-1866) Depression
Modeste Mussorgsky (1839-1881) Alkoholismus
Robert Schumann (1810-1856) schizoaffektiv
Richard Wagner (1813-1883) hysteriform neurotisch
Maler und Bildhauer
Albrecht Dürer (1471-1528) Melancholie
Vincent van Gogh (1853-1890) schizoaffektiv / bipolar
Wassily Kandinsky (1866-1944) schizothymer Formenkreis
Michelangelo Buonarotti (1474-1564) depressiv schizoid
Edvard Munch (1863-1944) paranoide Schizophrenie
Pablo Picasso (1881-1973) Depression
Henri de Toulouse-Lautrec (1865-1901) Alkoholismus
Dichter und Schriftsteller
Dante Alighieri (1262-1331) schizoid depressiv
Honore Balzac (1799-1850) manisch-depressiv
Charles Baudelaire (1821-1867) Alkoholismus
Wilhelm Busch (1832-1908) depressiv
Lord Byron (1788-1824) hysterisch depressiv Drogenmissbrauch
Charles Dickens (1812-1870) manisch-depressiv
Fjodor Dostojewski (1821-1881) Epilepsie
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) manisch-depressiv schizoid
Maxim Gorki (1868-1936) Alkoholismus
Friedrich Hölderlin (1770-1843) schizophren
E. T. A. Hoffmann (1776-1822) Alkoholismus
Gottfried Keller (1819-1900) schizothym
Jean de Lafontaine (1621-1695) Neurasthenie
Jakob Lenz (1751-1792) katatone Schizophrenie
Guy de Maupassant (1850-1893) Drogenpsychose
Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) schizoaffektiv
Jean Baptiste Molière (1622-1673) neurotisch
Gérard de Nerval (1808-1853) schizophren
Francesco Petrarca (1304-1374) Melancholie
Edgar Allan Poe (1809-1848) Alkoholismus
Rainer Maria Rilke (1875-1926) schizoide Persönlichkeit
Friedrich von Schiller (1759-1805) zeitweise depressiv
William Shakespeare (1564-1616) zeitweise depressiv
Adalbert Stifter (1805-1868) manisch-depressiv
August Strindberg (1849-1912) schizoaffektiv
Torquato Tasso (1544-1595) paranoide Schizophrenie
Leo N. Tolstoi (1828-1910) depressiv-schizoid neurotisch
Georg Trakl (1887-1914) Drogensucht
Paul Verlaine (1844-1896) Alkoholismus
Religiöse Persönlichkeiten
Jesus (4 v. Chr - 30 n. Chr) ein Betroffener?
Paulus ( - 64 n. Chr.) schizoid hysterisch
Sören Kierkegaard (1813-1855) Depression
Martin Luther (1483-1546) zykloid hypomanisch
Theresa von Avila (1515-1582) Halluzinationen
Philosophen und Denker
Immanuel Kant (1724-1804) schizoid
Sören Kierkegaard (1813-1855) depressiv
Friedrich Nietzsche (1844-1900) paranoide Schizophrenie
Blaise Pascal (1623-1662) neurotisch
Jean Jaques Rousseau (1712-1778) paranoischer Verfolgungswahn
Sokrates (470-399 v. Chr.) Stimmenhören
Rudolf Steiner (1861-1925) Schizophrenie
Jean Paul Sartre (1905-1980) Drogenpsychose
Arthur Schopenhauer (1788-1860) neurotisch periodisch depressiv
Romano Guardini (1885-1968) Depression
Könige, Politiker und Feldherrn
Echnaton (1375-1358 v. Chr.) schizoider Hyperästhetiker
König Saul im Alten Testament (um 1000 v.Chr.) Depression
Otto von Bismarck (1815-1898) manisch-depressiv
Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819) manisch-depressiv
Caesar (100-44 v Chr.) Alkoholepilepsie?
Christian VII. von Dänemark (1749-1808) paranoide Psychose
Winston S. Churchill (1874-1965) manisch-depressiv
Abraham Lincoln (1809-1865) periodisch depressiv
Ludwig II. von Bayern
(1845-1886) paranoide Schizophrenie?
Napoleon Bonaparte (1769-1821) egozentrische Ichsucht
Nero (37-68 n. Chr.) psychotisch
Thomas Woodrow Wilson (1856-1924) vaskuläre Demenz
Theodor Roosevelt (1858-1919) manisch
Ronald Reagan (1911-2004) Demenz
Josef Stalin (1878-1953) paranoide Persönlichkeitsstörung
George Washington (1732-1799) Hypochondrismus und Depression
Wissenschaftler und Entdecker
Christoph Columbus (1447-1509) paranoischer Größenwahn
Charles Darwin (1809-1882) depressiv
Justus Liebig (1803-1873) depressiv
Isaac Newton (1643-1727) Spätschizophrenie
Revolutionäre und Sozialreformer
Georges Danton (1759-1794) bipolare Störung
Jeanne d'Arc (1412-1431) paranoid-hallzuninatorische Psychose
Maximilian Robespierre (1758-1794) schizoide Persönlichkeit
An vorliegender Liste fällt auf, daß die Krankheiten breit gestreut sind und keinen Kultur- oder Lebensbereich ausnehmen. Und auffallend ist: Es sind alles Berühmtheiten der Vergangenheit, die schon lange tot sind. Gibt es etwa heute keine lebenden Berühmtheiten oder Prominente, die in irgendeiner Weise psychisch krank sind? Dem ist natürlich nicht so. Aber es ist immer noch ein Tabu, darüber zu reden. Es wird als Zeichen der Schwäche angesehen, als Makel. Man will in der heutigen Skandal-Gesellschaft keine Angriffsfläche bieten, nicht als Versager dastehen.

Natürlich hat jeder das Recht auf Privatsphäre und seine "Geheimnisse": die Angst im Fahrstuhl oder in der U-Bahn, die tägliche Flasche Rotwein am Abend, die Abhängigkeit von Medikamenten, die Unfähigkeit Nein zu sagen, oder gar, wenn sich dunkle Schatten auf die Seele legen und man keine Freude mehr empfinden kann. Zuzugeben ein mentales Problem zu haben, fürchtet man wie der Teufel das Weihwasser. Aber eigentlich ist es ein Zeichen der Stärke, zu seinen Schwächen zu stehen. Das ist der erste Schritt zur Gesundung.

Gerade die sogenannte bipolare Störung mit ihren manischen Zuständen verleiht vielen Musikern, Künstlern und Schriftstellern eine Schaffenskraft und Kreativität, die einem normalen Menschen oft versagt bleibt: der visionäre Schaffensrausch. Aber auch schizophren Erkrankte sind sensible, intelligente und fähige Menschen, mit denen man oft ein interessanteres Gespräch führen kann als den üblichen oberflächlichen Smalltalk.

Es gibt sie, bekannte Künstler und Schriftsteller, die zu ihrem "Makel" stehen bzw. standen, die ihn in ihren Werken thematisieren und ihn aus der Tabuzone herausholen oder die gegen die Stigmatisierung in der Gesellschaft kämpfen. Bekannte Namen der jüngeren Geschichte sind Hermann Hesse, Virginia Woolf, Pablo Picasso, Curt Cobain, Kristin Hersh, Sinéad O'Connor, Brian Wilson, Norman Mailer, Jack Kerouac, Sylvia Plath, Cole Porter, Harald Juhnke, Tennessee Williams, Charles Schulz, Marlon Brando, Ozzy Osbourne und Paul Simon - eine keinesfalls vollständige Aufzählung.

Was wäre unsere Welt ohne diese Menschen?

Blinde träumen Anders

Außerdem gibt es auch bei Menschen, die von Geburt an blind sind, vereinzelte Augenbewegungen während des REM-Schlafs, obwohl sie in Geräuschen, Fühlen und emotionalen Zuständen träumen. [8]

Neue Thearpie bei psychotischen Symptomen

Bei Hörgeschädigten kommen Psychosen also sehr viel öfters vor wie bei Blinden also Entsteen Psychosen hauptsächlich oder vielleicht auch ausschließlich durch die Wahrnehmung der Augen, man könnte vielleicht einen akut psychotischen Menschen durch Verbinden der Augen und danach beruhigende Gespräche durch zum Beispiel einen Psychologen von seinen Wahnideen abbringen auch ohne Beruhigungsmittel und Antipsychotika.Nachdenkenswert!!!!!!!!!

Schwerhörigkeit

Früher sprach man sogar vom "Schwerhörigen-Verfolgungswahn" und folgerte: Schwerhörigkeit führt vermehrt zu einer schizophrenen Psychose (siehe diese). Heute weiß man jedoch, dass Schwerhörigkeit zwar einen schizophren Erkrankten genauso belastet wie einen Gesunden, das eine das andere jedoch nicht gehäuft nach sich zieht.

Psychotische Symptome durch Hören

Der Mensch braucht den Gegensatz zwischen Schall und Stille, um seelisch gesund zu bleiben. Das ist vergleichbar mit dem Wechsel zwischen Ein- und Ausatmung. In einem völlig schalltoten Raum drohen nach wenigen Stunden psychotische Reaktionen (wie bei einer Geisteskrankheit), Desorientierung und Verwirrtheit. Stille dagegen ist keine schalltote, sondern eine schallarme Situation, die der Erholung dient.

Montag, 3. Oktober 2011

Stiftung: Depressive warten zu lange auf Arzttermin

Leipzig (dpa) - Depressive warten nach Auffassung ihrer Interessensvertretung oft viel zu lange auf einen Arzttermin. Es sei intolerabel, dass Betroffene monatelang auf einen Termin beim Facharzt oder Psychologen warten müssten, sagte der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl. Bei der mitunter lebensbedrohlichen Krankheit müsse überall schnelle medizinische Hilfe gewährleistet sein. Die Stiftung gehört zu den Organisatoren des ersten Deutschen Patientenkongresses Depression, zu dem heute mehr als 1000 Besucher ins Leipziger Gewandhaus kamen.

Mittwoch, 28. September 2011

Blindheit und Schizophrenie

Stimmt es wie ich im Internet gefunden habe das Blinde laut der Zeitschrift PM keine Schizophrenie bekommen woran liegt das?

Dienstag, 27. September 2011

Ein interessanter Link zum Thema

http://www.frnd.de/public/data/m_home.php

Montag, 5. September 2011

Fast 40 % der Europäer sind psychisch Krank

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,784400,00.html

Samstag, 3. September 2011

Kurz gefasst Was sind Psychosen


Unter schizophrenen Psychosen versteht man
schwere seelische Krankheitsbilder, die nicht
aus eigener Kraft bewältigt werden können.
Vorübergehend kommt es hierbei zu einem
zweigeteilten Erleben der Wirklichkeit. Die
Erkrankten haben auf der einen Seite die ganz
gleiche Wahrnehmung ihrer Umgebung wie
andere Menschen auch; gleichzeitig erleben sie
aber eine „private“ zweite Wirklichkeit, als ob
sie sich im „falschen Film“ befänden.
Was steckt dahinter?
Das psychotische Erleben, so die heutige
Lehrmeinung, wird ausgelöst durch einen
Überschuss des Botenstoffs Dopamin im informationsverarbeitenden System des Gehirns. In
diesem Bereich werden auch die einlaufenden
Sinnesreize gefiltert, die über Augen, Nase,
Oh ren, die Geschmacksnerven im Mund und
den Tastsinn eintreffen. Durch den krankheitsbedingten Dopaminüberschuss kommt es zu
einer Fehlverarbeitung von Sinnesreizen (z. B.
in Form von Halluzinationen = Sinnestäuschungen), die von außen in das Gehirn geleitet
werden. Dadurch entsteht eine verfälschte
Wahrnehmung der Umgebungssituation
(Wahnbildung).
Wer erkrankt warum?
1 % der Menschen weltweit besitzen diese
Eigenschaft, unter einem gewissen Umgebungsstress mit einem psychotischen Erleben
zu reagieren. Diese Fähigkeit zum psychotischen Erleben wird mit dem Begriff Vulnerabilität umschrieben (Vulnus lat. = Wunde,
Verletzbarkeit). Menschen mit einer erhöhten
Vulnerabilität haben typischerweise ein sehr
feinfühliges und sensibles Nervenkostüm.
Viele von ihnen sind musisch begabt, kreativ,
originell, mit ganz besonderen Charaktereigenschaften ausgestattet. Dieses “Geniale“ ist oftmals die Wurzel für großartige schöpferische
Leistungen. Im Krankheitsfalle kann es leider
zu einer Überreizung dieser genialen Anlagen
mit den bekannten negativen Auswirkungen
kommen.
Wie wird erfolgreich behandelt?
Früher konnte man lediglich den Stress abschirmen, der zur Überreizung des Nervenkostüms
geführt hatte. Mit den heute zur Verfügung
stehenden Medikamenten („Antipsychotika“)
kann der Dopaminüberschuss im Gehirn gezielt
abgeflitert werden. Seitdem hat sich die mittlere Behandlungsdauer von ursprünglich 3
Jahren auf weniger als 3 Monate verringert. Der
größte Teil der Patienten lebt heute außerhalb
von Kliniken. Diese moderne Form der ambulanten Behandlung ist aber nur möglich, wenn
die Patienten einen ausreichenden medikamentösen Schutz beibehalten. Der Weg zur optimalen Medikations- und Dosisfindung kann aber
zunächst sehr beschwerlich sein und verlangt
von allen Beteiligten große Geduld. Durch Ihre
Mithilfe sowie begleitende psychotherapeutische, stressreduzierende Maßnahmen ist es
fast immer möglich, einen guten Therapieerfolg
zu erzielen.

Sonntag, 14. August 2011

10000 Besucher Die Gesellschaft braucht psychisch Kranke psychisch Kranke brauchen die Gesellschaft um so mehr

Freue mich über soviele Besucher doch leider haben wenige sich zu Wort gemeldet oder zum Thema konstruktiv beigetragen leider leider leider...wir leben halt in einer Spassgeselschaft ich liebe auch den Spass aber es gibt halt auch die dunklen Seiten.Es gibt Tausend Fakten um psychisch Krank zu werden habe ich gelesen,glücklich die die nur 999 Fakten erlebt haben ich wünsche niemanden eine solche Krankheit aber es gibt erstaunlich viele Ahnungslose die meinen sich nur annähernd in einen psychisch Kranken hieneinversetzen zu können das ist immer wieder frustrierend wieviel arroganz und unverstänndiss einem da begegnen kann jeder andere kranke wird besser behandelt obwohl ich sagen muss es gibt Fachkräfte die sich dafür einsetzen leider ist das in er Allgemeinen Gesellschaft immer noch nicht richtig akzeptiert doch ich denke es geht vorwärts es MUSS Psychisch Kranke braucht die Gesellschaft vielmehr wie manche pseudo NORMALEN



Sonntag, 24. Juli 2011

All Dead

I miss you

Nur die besten Sterben Jung

Samstag, 23. Juli 2011

Amy Winehouse

Wahrnehmungsgenies

Projektionen des mesolimbischen DA-Systems scheinen in der Entwicklung von Suchtverhalten und Psychosen eine entscheidende Rolle zu spielen. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Dopamin die Wahrnehmungsfähigkeit erheblich zu steigern scheint. Menschen, die an einer Psychose leiden, sind "Wahrnehmungsgenies". Ununterbrochen ist jeder Mensch Wahrnehmungen, Empfindungen, Eindrücken, Gefühlen ausgesetzt. Ein "gesunder" Mensch nimmt davon nur ungefähr 10 Prozent bewusst war. Verdoppelt sich der Anteil der bewussten Wahrnehmung auf 20 Prozent, so stehen die meisten Menschen kurz vor einem "Nervenzusammenbruch". Wenn es noch mehr wird, dann werden Seele und Geist des Betroffenen krank. Er kann nicht mehr bewerten, was wichtig ist, und was nicht. Den genauen Zusammenhang konnte man bis heute noch nicht zeigen. Es ist aber sicher, dass Dopaminantagonisten, z. B. Neuroleptika, bei der Behandlung von Psychosen sehr wirkungsvoll sind.

Freitag, 22. Juli 2011

Genie und Wahn sinn (Gerd Müller)?

Scheint meiner Meinung nach so zu sein das Gerd Müller offentsichtlich psychische Probleme hat aber anstatt das darüber offen berichtet wird.Wird wild spekuliet und vertuscht naja vielleicht ist es in diesem Fall ja auch besser zum Wohl des Patienten.

Sonntag, 26. Juni 2011

Umgang mit Wahn

Der Umgang mit Wahn ist teilweise von beträchtlichen Ängsten geprägt, denn das Verhalten als „wahnsinnig“ empfundener Menschen erscheint häufig als unkalkulierbar.
Es ist für Außenstehende aussichtslos, einen Betroffenen von seiner wahnhaften Überzeugung abbringen zu wollen. Für den Erkrankten besteht eine „Wahngewissheit“, er braucht keine Beweise für seinen Wahn. Gegenbeweise werden unerschütterlich ignoriert oder in den Wahn eingefügt („die haben die Kamera, die mich ausspioniert, jetzt woandershin gebracht“). Es ist ja gerade das Kennzeichen des krankhaften Wahns, dass sich dieser vom Betroffenen nicht rational überprüfen lässt oder die subjektive Wahngewissheit stärker als alle gegenteiligen Belege wirkt.
Neuere Untersuchungen zeigen, dass das Herstellen eines Realitätsbezuges im Umgang mit Wahnkranken durchaus zu einer beginnenden Distanzierung vom wahnhaften Erleben beitragen kann. Insofern muss die Definition als „unerschütterliche Überzeugung“ neu gefasst werden.

Sonntag, 19. Juni 2011

Betreungsarbeit bei der Bahn

Bei einer Umfrage der Gewerkschaft habe ich geantwortet das eine Vertrauensperson für psychisch Kranke nach meinen Erfahrungen fehlen würde und habe auch angedeutet das ich so etwas machen würde.Ich habe tatsächlich ein Angebot das ich da als Ansprechperson oder Vertrauensmann eventuell erwüscht bin :-) ich bin mal gespannt wie das weitergeht...

Vorpostensymptome

Vorpostensymptome der Schizophrenie [Bearbeiten]Eine Möglichkeit, die unspezifischen Symptome der Schizophrenie zu klassifizieren, besteht darin, die Vorpostensymptome der Erkrankung zu identifizieren. Diese Vorpostensymptome oder häufigen Frühzeichen der Erkrankung sind in Untersuchungen zum Beginn und Frühverlauf der Schizophrenie identifiziert worden. Die häufigsten Symptome im Frühverlauf der Schizophrenie sind: Unruhe, Depression, Angst, Denk- und Konzentrationsstörungen und Sorgen.[10] Andere Untersucher haben als häufige Frühwarnzeichen bei 72 % der Betroffenen Ruhelosigkeit, bei 64 % Schlafstörungen, bei 62 % Nervosität, bei 60 % Schwierigkeiten bei der Arbeit sowie bei 56 % das Gefühl, nicht verstanden zu werden, gefunden

Dienstag, 14. Juni 2011

www.psychose.de

Diese Webseite kann ich nur empfehlen vor allem die Downloads der jeweiligen Broschüren!

Samstag, 21. Mai 2011

Ich bin wer ich bin

www.deltadynamik.com (Ein Hinweis zur meiner These ADS und Psychose) Kommentar zum Buch

hi ich habe das buch in 4 stunden durchgelesen und fande es sehr interesant und habe da ma ne frage wie ads und phychosen zueinanderstehen? ich denke das ich ads habe und schon immer hatte aber ich habe durch ein paar fehler in meinen leben eine schizophrene psychose bekommen und hatte die frage gestellt wie man mit seinen phyche ,seele weiter sein kann, als mit dem körper, nuja das is lange her ,acht jahre! nach vier jahren war ich da auch wieder raus, sie beschreiben da in dem buch von mehreren daseinsformen sag ich ma, vom kopf her, die konzentrationsstufen(wahrnemung)… ich hatte nach meiner ersten phychose dann wieder eine durch noch ein fehler in meinen leben und es war nich sehr anders als wie in der ersten nur das alles doppelt so doll (schnell) war wie bei dem ersten mal.. nun meine frage kann eine phychos auf das ads mit den kosentrationsstufen (wahrnemung wie sie das in dem buch beschreiben) es verstärken und in den zuständen unkontroliert einfach hin und herspriengen und man dabei es sogesehen live mitbekommen (sich dabei beobachten ) wie steht das zueinander. kann man da die symthome verwechseln?

würde mich auf eine antwort freuen….

ADS Kinder Die Zukunft der Menschheit (Auszüge vom Buch) 1

ADS-Kinder können so in der Gegenwart leben, wie es der
Normalbürger erst nach langer Aufmerksamkeitsschulung
kann. Diese Kinder verstehen jedoch das Besondere ihres
Bewusstseinszustands nicht. Sie fühlen sich mit der Zeit
als Versager, als krank, da sie mit dem Vergangenheitsbewusstsein
und dem Zweckdenken ihrer Umgebung nicht
zurecht kommen. ADS-Kinder sind mit ihrer Aufmerksamkeit
überall, auch ausser Raum und Zeit, nur nicht dort,
wo sie die Lehrer gerne hätten. Sie sind in ihren inneren
Welten, beim Bauarbeiter vor dem Schulhaus, beim Kind
in der hintersten Reihe… Wenn ein Kind im Wald seine
Jacke verloren hat, wissen meistens die ADS-Kinder unter
welchem Baum die Jacke liegen geblieben ist, da sie mit ihrer
Aufmerksamkeit draussen waren und nicht schläfrig in
ihrem Körper vor sich hin trotteten. Das ADS-Kind lebt
nicht nur im Körper, sondern auch im Raum zwischen den
andern Menschen. Da es im Aufmerksamkeitsfeld lebt, das
auch die Körper durchdringt, hat es auch ein Bewusstsein,
was in unserer Vergangenheitsstruktur vor sich geht. Es erfasst
unseren Charakter, unsere Gefühle, unsere Gedanken
und sogar unsere Willensimpulse. Seine Wachheit ist die
Wachheit seines Geistes, der ausser Raum und Zeit existiert.
Es bekommt alles mit, was in der Gegenwart abläuft.
Ebenso stellt es immer häufiger fest, dass seine Eltern und
Lehrer das meiste verschlafen. Die Eltern und Lehrer leben
in den Vergangenheitsstrukturen ihrer Vorstellungen und
Emotionen, indem sie wachend schlafen. Sie bekommen
nur selten mit, was gerade wesentlich ist. Die ADS-Kinder
leben in einer Welt der Blinden und Tauben, die ihnen zeigen
wollen, wie man am besten sehen und hören kann! Ihre
Tragik ist jedoch, dass die Blinden und Tauben sich in ihrer
Scheinwelt bestens zurechtfinden. Deshalb behaupten diese
auch immer wieder, es gebe kein Licht und keinen Klang.
Mit der Zeit verlieren die ADS-Kinder die Fähigkeit, Licht
und Klang, das heisst die Gegenwart des Geistes, wahrzunehmen.
Als Folge sinken sie in ihre eigenen Vergangenheitsstrukturen
ab. Das Wirken der von der Umwelt und
Vererbung beeinflussten Strukturen kennen wir alle: Es ist
das schwierige Verhalten der ADS-Kinder.
Wenn die ADS-Kinder im Zustand der körperzentrierten
Präsenz leben, sind sie gleichzeitig auch im Umkreis, im
G-Feld bewusst. In dieser für sie gesunden und normalen
Phase überfordern sie ihre Mitmenschen oft mit ihrer Kreativität,
mit ihrer Ehrlichkeit und mit ihrer Klarsicht für die
Seelenstrukturen der anderen. Die Lehrer sind überfordert,
weil sich diese Kinder oft weigern, wenn sie üben sollten.
Ausserdem lösen sie die Aufgaben auf ihre oft geniale Art,
die die Lehrer im ersten Nachdenken oft nicht nachvollziehen
können. Prüft man sie auf das vom Lehrplan gefordete
Wissen, versagen sie meistens. Hört man ihnen zu, was sie
sich selbst angeeignet haben, staunt man oft. Es gibt kleine
Ingenieure, Biologen, Physiker usw. unter ihnen. Sie lassen
sich nicht in ein von der Gesellschaft gefordertes Schema
einordnen. Mit Druck, also auch Leistungsdruck, erreicht
man selten sein Ziel. Die ADS-Kinder sehen nicht ein, weshalb
sie Vergangenheitsstrukturen in ihrem Vergangenheitsfeld
einschleifen sollten. Sie leben ja in der schöpferischen
Gegenwart des G-Felds. Sie können deshalb nicht
nachvollziehen, dass Wissen (Vergangenheitsstrukturen)
und Übungsabläufe wichtig sind, um in der Zukunft einen
Beruf zu erlernen. Sie leben mit dem unbewussten Gefühl,
dass ihre Fähigkeit, gegenwärtig zu sein, ihnen helfen wird,
die Probleme in der Zukunft zu lösen. Auf die Aufforderung
des Lehrers, das Kind solle rechnen üben, damit es
einmal eine Berufslehre beginnen könne, antwortete ein
zehnjähriges ADS-Kind: » Ich muss keinen Beruf erlernen,
in der Zukunft werde ich meine Ideen verkaufen!»
Wie die Eltern durch die grossen Begabungen ihres Kindes

Dienstag, 17. Mai 2011

Psychopharmika absetzen

Psychopharmaka absetzen: Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern [Taschenbuch] ich werde das jetzt als nächstes ins Auge fassen natürlich unter ärztlicher Aufsicht

Mittwoch, 11. Mai 2011

Schizophrenie oder die waghalsige Flucht aus der Depression

ADHS kann möglicherweise zu einer Depression führen und die Schizophrenie ist meiner Meinung nach eine Schwester zur Depression beides gehört zusammen im Prinzip eine länger anhaltende Manie das Problem sind die Rückfälle dafür gibt es wie bei allen Krankheiten verschiedene Gründe,hat der Körper einmal so reagiert wird er sich bei wenn die Krankheit nicht ganz auskuriert ist wieder den gleichen Weg einschlagen bei gleichen Problemen.Es kann auch passieren das der letzte Weg als Ausflucht gesucht wird vor diesen Krankheiten das ist dann der Suizid.Erschwerend kommt dazu das durch Depression oder Psychose meistens noch viele neue Probleme dazu kommen Stigma,Arbeitsplatzverlust man kommt in eine Abwärtsspirale die nur schwer zu durchbrechen ist deswegen ist rechtzeitiges einschreiten Nötig es ist kein Zeichen von Schwäche zum Psychologen und Psychiater zu gehen in den meisten Fällen kann einem dort geholfen werden aber auch hier gilt wie bei vielen anderen Krankheiten um so früher um so besser.Gerade bei diesen Krankheiten ist ein langer Heilungsprozess von Nöten.

Montag, 9. Mai 2011

Peter Pans Hund



Gunter Sachs (Angst vor Alzheimer?)

Ein aktuelles neues Suizid Opfer Gunter Sachs dahinter könnte aber auch eine Depression stecken oder Schizophrenie Er hatte ja keine Fachmänische Diagnose.Hat sich vielleicht in so eine Gedankenspirale hineingedacht das kann bei jedem Menschen anders ablaufen bei Robert Enke war es die Angst zu versagen.Die Angst die Königin der Gefühle ist wohl der häufigste begleiter von psychischen Krankheiten und Suizid.Bei wievielen ist das eine Kurzschlusshandlung oder Folge von falschen Wahrnehmungen und wieviele könnten durch rechtzeitige Behandlung vielleicht gerettet werden.....

»Suizidale Krisen werden durch Kränkungen ausgelöst, die das Selbstwertgefühl verletzen«, sagen Experten wie Prof. Martin Teising, der sich mit dem Thema Selbsttötung bei älteren Menschen beschäftigt. Alterstypische Kränkungen seien zum Beispiel das Gefühl, ausgeliefert oder ausgeschlossen zu sein. Männer hätten im Vergleich zu Frauen »ein höheres Kränkungspotenzial«. Sie seien darauf geeicht, »Konflikte heldenhaft und allein zu lösen«, statt Hilfe zu suchen.

1,2 Millionen Demenzkranke

Die Deutsche Hospiz Stiftung warnte vor der Eigendiagnostik von Krankheiten. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft erklärte zum Tod von Sachs, auch mit Demenz sei ein lebenswertes Leben möglich. Nach Angaben der Gesellschaft leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Demenzkranke, von denen etwa zwei Drittel die Alzheimer-Krankheit haben. Die meisten würden aufopferungsvoll von Familienangehörigen gepflegt. dpa