Zum einen möchte ich mit diesem Blog Stigma und Vorurteile gegenüber meiner Krankheit abbauen zum anderen schreibe ich um anderen zu helfen,die vielleicht noch am Anfang solch einer Krankheit stehen,informationen darüber zu bekommen.Aber auch um mit Brainstorming,neue Erkentnisse für mich zu gewinnen,oder vieleicht durch Feedback von anderen Betroffenen neues zu erfahren,freue mich über jeden konstruktiven Kommentar.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Psychiater

Und durch die Psychologen und Psychiater geht es mir doch zunehmend besser wenn es auch ein sehr langer und beschwerlicher Weg ist aber mit kleinen Schritten komme ich weiter....das Leben ist kein Ponyhof leider :-( aber es geht weiter und ich bin daran interessiert wie!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aktuelle Situation

Bin zur Zeit im Krankenstand allerdings nicht wegen psychotischen Symptomen sondern wegen Mobbing und zunehmender psychischer Belastungen auf meiner Arbeit.
Manchmal denke ich das ich garnicht krank bin sondern die Gesellschaft ich komme nur mit den verlogenen System nicht zurecht allerdings weis ich auch das ich meine Medikamente brauche weil ich sonst in eine eigene Welt abrutsche die es garnicht gibt.

Mfg

Peter Pan

Montag, 13. Oktober 2014

Therapeutische Aspekte
Eine isolierte Therapie des Alkoholismus Schizophrener ist nicht möglich. Priorität hat die mehrdimensionale Behandlung der psychotischen Störung. Demgemäß können traditionelle Prinzipien der Abhängigentherapie nur begrenzt übernommen werden. Das Abstinenzprinzip ist weder durchsetzbar noch sinnvoll. Supportive und edukativ-strukturierende Behandlungselemente stehen im Vordergrund. Zwar sind freundlich-bestimmte Überwachung sowie Aufklärung über die ungünstigen Alkoholwirkungen sinnvoll. Keinesfalls sollte aber Alkoholisierung zu sogenannter disziplinarischer Entlassung (bei einem hospitalisierten Kranken) führen. Gefahrvoll ist ein moralisierender Appell an den Kranken, da hierdurch seine mißtrauischabwehrende Haltung verstärkt wird. Stets ist die neuroleptische Medikation zu überprüfen. Unterdosierung kann eine ängstigende Wahnsymptomatik, Überdosierung Adynamie und Depressivität verstärken. In beiden Fällen mag der Patient in autotherapeutischer Intention einen verstärkten Alkoholkonsum entwickeln. Bei Minus-Symptomatik kommt unter Umständen die zusätzliche Gabe eines Antidepressivums (7) in Betracht. Der Einsatz von Disulfiram oder Methadon hat sich nicht bewährt. Der Gebrauch von Anticraving-Substanzen kann noch nicht abschließend beurteilt werden.
Da der Alkoholgebrauch häufig als Indikator unzulänglicher sozialer Integration fungiert, ist gleichfalls nach einer Optimierung psychosoziotherapeutischer und rehabilitativer Maßnahmen zu fragen. Die Entlastung einer konfliktträchtigen Familiensituation durch Angehörigenarbeit, die Schaffung einer wohnlichen Unterkunft und das Angebot einer sinnvollen Beschäftigung wirken sich günstig auf die schizophrene Erkrankung wie auch auf den komplizierenden Alkoholgebrauch aus. Träger betreuter Wohneinrichtungen sollten angehalten werden, auch Schizophrene mit begleitendem Substanzgebrauch zu akzeptieren.
Der Besuch von Alkoholikerselbsthilfegruppen ist nicht anzuraten. Mitmenschliche Nähesituation, interaktioneller Konfliktdruck und ablehnende Einstellung der Gruppen gegenüber medikamentösen Therapiestrategien wirken sich belastend aus. Empfehlenswert ist hingegen der Einsatz psychoedukativer Techniken, welche den Patienten zu angemessener Krankheitsbewältigung, zur Früherkennung von Symptomen, zu rechtzeitiger Inanspruchnahme von Hilfe und adäquatem selbständigen Gebrauch neuroleptischer Medikation befähigen sollen. Auf diese Weise entgeht man der Gefahr, den Alkoholgebrauch als "Fehlverhalten" zu stigmatisieren, und eröffnet dem Kranken die Möglichkeit, seine risikohaften Problemlösestrategien durch alternatives Bewältigungsverhalten zu ersetzen.

Zitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 1997; 94: A-596-597
[Heft 10]

Montag, 1. September 2014

Geniale Idee

Meine Frau hat mich darauf gebracht ich solle mir doch eine Videobotschaft an mich selbst aufnehmen die im Falle eines erneuten Rückfalls mir dann anschauen kann.Habe nun einen Text geschrieben und die Videobotschaft auf meinem Computer abgespeichert und bin nun gespannt falls es zu einem erneuten psychotischen Schub kommt ob mir das hilft.
Vielleicht ist das ja eine neue
 Therapieform :-) das man sich wenn es einem psychisch gut geht Botschaften an den kranken Teil von einem schickt :-)

Ps:Das ist schon eine heimtückische Krankheit immer wenn man denkt es geht einem Gut man hat das ganze im Griff kommt ein Rückfall

Montag, 18. August 2014

Donnerstag, 12. Juni 2014

Rückfall

Leider eine erneute psychotische Episode...kann aber besser damit umgehen durch meine langjährige Erfahrung habe die Medikamente Risperidal von 1mg auf 3mg erhöht mit Absprache meiner Ärztin bin dadurch wieder frei von psychotischen Gedanken

Freitag, 16. Mai 2014

Bücher,Bücher....

Empfehle Daniel Glattauer zum Thema passend "Ewig Dein",Gut gegen Nordwind,Sieben Wellen....desweiteren Alles von Hermann Hesse.....


Freitag, 9. Mai 2014

Je früher desto besser hätte man mir das mal früher gesagt...............

Bei psychischen Problemen gibt es nur einen Fehler: Zu lange warten!
Je früher Du etwas unternimmst, umso leichter kannst Du die Kontrolle zurückgewinnen.


Freitag, 25. April 2014

Schizophrenie ist heilbar

Es sind die Klicks im Kopf die einen weiterbringen die richtigen Menschen das richtige Ziel aber es bedarf viel Zeit und Glück diese Menschen und das Ziel zu finden aber der Weg lohnt sich :-)

Sonntag, 23. Februar 2014

Gedanken eines Schizophrenen

"In meiner schlimmsten Phase dachte ich, ich könnte hören, was andere Leute über mich denken. [...] In meinen schönsten Phasen war ich davon überzeugt, dass ich die Welt verändern kann und auch werde."

Samstag, 22. Februar 2014

Schizophrenie ist heilbar!

Es hat zwar lange gedauert aber ich glaube ich bin ziemlich geheilt allerdings nehme ich noch eine ganz geringe Dosis Risperdal zur Sicherheit...:-)

Ich Denke Systelios hat unter anderem sehr dazu beigetragen....