Wenn alle Dämme brechen- Psychose,Schizophrenie Vielleicht höre ich ja schon wieder Stimmen?Die Stimme von Robert Enke und anderen Die jemals Suizid begangen habe ,die Stimme von Manfred Lütz der das Buch(Irre!Wir behandeln die falschen-sind die normalen unser Problem)geschrieben hat,in dem wie ich finde die Schizophrenie ganz einfach erklärt ist,aber um den Blog richtig zu verstehen....muss man im Blog Archiv rechts auf März 2010 gehen dort ist der Anfang....und dann von Unten nach Oben lesen
Zum einen möchte ich mit diesem Blog Stigma und Vorurteile gegenüber meiner Krankheit abbauen zum anderen schreibe ich um anderen zu helfen,die vielleicht noch am Anfang solch einer Krankheit stehen,informationen darüber zu bekommen.Aber auch um mit Brainstorming,neue Erkentnisse für mich zu gewinnen,oder vieleicht durch Feedback von anderen Betroffenen neues zu erfahren,freue mich über jeden konstruktiven Kommentar.
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Montag, 4. November 2013
Donnerstag, 9. August 2012
Freitag, 13. April 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
Heutiger Tatort Thema Schizophrenie
Bremen - Kein schöner Anblick für einen 16-Jährigen: ausgerechnet ihr Sohn Max (Vincent Göhre) erspäht Sylvia Lange (Mira Partecke), wie sie in der Tankstelle steht. Offensichtlich verwirrt, in der Hand eine Waffe, der Blick starr auf die Leiche des Tankstelleninhabers gerichtet. Ein gezielter Kopfschuss hat ihn niedergestreckt.
Die gute Nachricht gleich vorweg: um den Mord geht es im Bremer Tatort „Ordnung im Lot“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD und in der Mediathek) eigentlich gar nicht. Es stellt sich eine ganz andere Frage: Was ist los mit dieser Sylvia Lange? Die blutverschmierte Leiche ist nicht allein der Grund dafür, dass sie derangiert in der Tankstelle steht. Sie leidet an einer psychischen Störung, hat Wahnvorstellungen und lebt in ihrer eigenen Welt.
Für die Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) ist sie die wichtigste Zeugin – und gleichzeitig eine Tatverdächtige. Kein Zweifel, sie weiß etwas über den Mord. Das Problem: Ihre Aussagen ergeben keinen Sinn, Sylvia Lange spricht in Rätseln oder kritzelt unverständliche Botschaften auf Tischplatten. Die Kommissare dringen nicht zu ihr durch.
Die gute Nachricht gleich vorweg: um den Mord geht es im Bremer Tatort „Ordnung im Lot“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD und in der Mediathek) eigentlich gar nicht. Es stellt sich eine ganz andere Frage: Was ist los mit dieser Sylvia Lange? Die blutverschmierte Leiche ist nicht allein der Grund dafür, dass sie derangiert in der Tankstelle steht. Sie leidet an einer psychischen Störung, hat Wahnvorstellungen und lebt in ihrer eigenen Welt.
Für die Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) ist sie die wichtigste Zeugin – und gleichzeitig eine Tatverdächtige. Kein Zweifel, sie weiß etwas über den Mord. Das Problem: Ihre Aussagen ergeben keinen Sinn, Sylvia Lange spricht in Rätseln oder kritzelt unverständliche Botschaften auf Tischplatten. Die Kommissare dringen nicht zu ihr durch.
Samstag, 3. Dezember 2011
Sonntag, 4. September 2011
Mittwoch, 27. April 2011
Freitag, 25. März 2011
Sonntag, 20. März 2011
Freitag, 12. November 2010
Montag, 8. November 2010
Samstag, 6. November 2010
Montag, 25. Oktober 2010
Schnupfen im Kopf
Intime Einblicke in eine stigmatisierte Krankheit
Dieser Film ist außergewöhnlich: Erstaunlich offen spricht da jemand über eine der schwersten psychischen Krankheiten, die es gibt: Psychose. Es ist ihre eigene Geschichte, die die Berliner Filmemacherin Gamma Bak da erzählt. Sie hat den Film gemacht und ist gleichzeitig Gegenstand ihrer sehenswerten Dokumentation, die aus Interviews, Videotagebüchern und stimmungsvollen visuellen Experimenten montiert ist.
Gamma Bak besuchte nach dem Abitur die Filmhochschule und drehte von 1983 bis 1994 sechs Kurzfilme. Doch die berufliche Karriere bekam 1995 einen schlimmen Knacks, damals war Gamma Bak gerade 30. Die junge Frau hatte ihre erste psychotische Krise. Seitdem wurde die Krankheit chronisch und kippt immer wieder in Akutphasen, die für zwei bis drei Wochen zum völligen Zusammenbruch führen.
Trotzdem hat sich die Regisseurin vor acht Jahren entschlossen, ihre Geschichte in einem autobiografischen Film zu erzählen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Verdienst, denn es gibt nicht viele Menschen, die bereit sind, eine Krankheit öffentlich zu machen, die noch immer mit einem enormen Stigma behaftet ist. Die Leistung des Films besteht deshalb vor allem in seiner Offenheit und Intimität. Die Regisseurin traut sich, den Zuschauer an sehr persönlichen und sehr privaten Gefühlen teilhaben zu lassen. So erzählt sie zum Beispiel rückhaltlos von Verfolgungswahn, Panik und Größenfantasien. Und das nicht aus der Rückschau einer Genesenen, sondern mit all den Ängsten, dass sich vielleicht der nächste Schub schon ankündigt, während sie aktuell im Interview versucht, ihre Emotionen zu verstehen.
Es gibt keine politische oder medizinische Botschaft und eigentlich keinen Trost in diesen Betrachtungen, die die Krankheit aus mehreren Blickwinkeln und verschiedenen Zeitperspektiven umkreisen. Es gibt nur den Versuch, die Psychose trotz aller Bedrohlichkeit als Bestandteil der eigenen Geschichte anzuerkennen und damit zu leben, so gut es geht.
Natürlich wird nach Ursachen gesucht, aber der Film liefert keine endgültigen Erklärungen. Die Überlegungen der Freundinnen, des Ex-Partners Dieter Vervuurt (er hat die Kameraarbeit gemacht) und der Familienangehörigen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das ist sachgerecht, denn bis heute ist die Psychose die rätselhafteste der psychischen Krankheiten. Zur Sprache kommen unter anderem familienbezogene Theorien, Entwicklungsstörungen und Probleme im Bindungsverhalten.
Auffällig ist, dass Gamma Bak ihren Film der Mutter gewidmet hat, aber die Mutter selbst nicht darin befragt wird. In einem Interview für das Presseheft erklärt die Regisseurin, dass die Mutter ihre wichtigste Bezugsperson und Stütze in den letzten 14 Jahren seit Ausbruch der Krankheit gewesen sei. Sie respektiere den Wunsch der Mutter, in dem Film nicht vorzukommen.
Schnupfen im Kopf ist gewiss ein Film, der allen Betroffenen und ihren Angehörigen hilft, die Probleme besser zu verstehen, die mit der Krankheit verbunden sind. Er ist auf einer zweiten Ebene auch eine Reflektion über Krisen, die jeden Menschen betreffen können – über die Schwierigkeiten, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und dazu zu stehen, dass nicht alles perfekt ist. Gamma Bak entlässt den Zuschauer mit einer durchaus zwiespältigen Zukunftsperspektive. Es kann sein, dass ihr Leben eine Wendung zum Besseren nimmt. Es kann aber auch sein, dass der nächste Zusammenbruch unmittelbar bevorsteht. Eines sollte man bei all der Ungewissheit jedoch nicht vergessen: Gamma Bak hat diesen ästhetisch eindrucksvollen, sehr intimen Film fertiggestellt – das ist in jedem Fall eine bewundernswerte Leistung.
(Peter Gutting)
Gamma Bak besuchte nach dem Abitur die Filmhochschule und drehte von 1983 bis 1994 sechs Kurzfilme. Doch die berufliche Karriere bekam 1995 einen schlimmen Knacks, damals war Gamma Bak gerade 30. Die junge Frau hatte ihre erste psychotische Krise. Seitdem wurde die Krankheit chronisch und kippt immer wieder in Akutphasen, die für zwei bis drei Wochen zum völligen Zusammenbruch führen.
Trotzdem hat sich die Regisseurin vor acht Jahren entschlossen, ihre Geschichte in einem autobiografischen Film zu erzählen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Verdienst, denn es gibt nicht viele Menschen, die bereit sind, eine Krankheit öffentlich zu machen, die noch immer mit einem enormen Stigma behaftet ist. Die Leistung des Films besteht deshalb vor allem in seiner Offenheit und Intimität. Die Regisseurin traut sich, den Zuschauer an sehr persönlichen und sehr privaten Gefühlen teilhaben zu lassen. So erzählt sie zum Beispiel rückhaltlos von Verfolgungswahn, Panik und Größenfantasien. Und das nicht aus der Rückschau einer Genesenen, sondern mit all den Ängsten, dass sich vielleicht der nächste Schub schon ankündigt, während sie aktuell im Interview versucht, ihre Emotionen zu verstehen.
Es gibt keine politische oder medizinische Botschaft und eigentlich keinen Trost in diesen Betrachtungen, die die Krankheit aus mehreren Blickwinkeln und verschiedenen Zeitperspektiven umkreisen. Es gibt nur den Versuch, die Psychose trotz aller Bedrohlichkeit als Bestandteil der eigenen Geschichte anzuerkennen und damit zu leben, so gut es geht.
Natürlich wird nach Ursachen gesucht, aber der Film liefert keine endgültigen Erklärungen. Die Überlegungen der Freundinnen, des Ex-Partners Dieter Vervuurt (er hat die Kameraarbeit gemacht) und der Familienangehörigen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das ist sachgerecht, denn bis heute ist die Psychose die rätselhafteste der psychischen Krankheiten. Zur Sprache kommen unter anderem familienbezogene Theorien, Entwicklungsstörungen und Probleme im Bindungsverhalten.
Auffällig ist, dass Gamma Bak ihren Film der Mutter gewidmet hat, aber die Mutter selbst nicht darin befragt wird. In einem Interview für das Presseheft erklärt die Regisseurin, dass die Mutter ihre wichtigste Bezugsperson und Stütze in den letzten 14 Jahren seit Ausbruch der Krankheit gewesen sei. Sie respektiere den Wunsch der Mutter, in dem Film nicht vorzukommen.
Schnupfen im Kopf ist gewiss ein Film, der allen Betroffenen und ihren Angehörigen hilft, die Probleme besser zu verstehen, die mit der Krankheit verbunden sind. Er ist auf einer zweiten Ebene auch eine Reflektion über Krisen, die jeden Menschen betreffen können – über die Schwierigkeiten, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und dazu zu stehen, dass nicht alles perfekt ist. Gamma Bak entlässt den Zuschauer mit einer durchaus zwiespältigen Zukunftsperspektive. Es kann sein, dass ihr Leben eine Wendung zum Besseren nimmt. Es kann aber auch sein, dass der nächste Zusammenbruch unmittelbar bevorsteht. Eines sollte man bei all der Ungewissheit jedoch nicht vergessen: Gamma Bak hat diesen ästhetisch eindrucksvollen, sehr intimen Film fertiggestellt – das ist in jedem Fall eine bewundernswerte Leistung.
(Peter Gutting)
Mittwoch, 28. April 2010
John Nash
Im Moment lese ich die Biographie von John Nash mal sehen ob mir das neue Erkenntnisse bringt....
Dienstag, 6. April 2010
Umso mehr man über eine Psychose weis umso besser kann man vermutlich damit umgehen:
Ein Dokumentarfilm Eine Psychose verändert Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen. Sie ist für Betroffene, deren Familien und Freunde ein unerhört einschneidender, die ganze Lebenssituation verändernder Einbruch. Nicht ist mehr, wie es vorher war. Niemand kann sicher davor sein, eine Psychose zu bekommen. Die Möglichkeit trägt jeder Mensch in sich. Einen von 100 betrifft es: Schizophrenie, Manie und Depression. Wie sind in einem Raum, in dem sich Menschen Erlebnisse erzählen, die man sich eigentlich nicht erzählt. Es geht im Angst, Ohnmacht und Verzweiflung. Es geht im Familien, die zerstört werden. Es geht um die Existenz. Eine ganz besondere Spannung, ja eine Kraft ist spürbar. Hier, im Raum 4070, findet das Potsdamer Psychoseminar statt. Es ist ein Tabu, darüber zu reden. Aus Angst. Aus Scham. Aus Schuldgefühlen. Im "Raum 4070" wird darüber gesprochen. Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Professionellen gehört gleichberechtigt das Wort, moderiert von Prof. Dr. Peter Scholz. Jede Psychose ist anders und erzählt eine eigene Geschichte: Eine Mutter leidet darunter, dass ihre Tochter den Kontakt abbricht. Ein Vater findet den Mut vom Freitod seines Sohnes zu erzählen. Ein junger Mann will nicht mehr aus seiner Psychose zurück, weil er unsere Welt für eine Scheinwelt hält. In diesem Raum wird aber auch gelacht, in der Pause wird über Alltägliches geredet, es werden Freundschaften geschlossen. Kameras und Mikrophone in einem Psychoseseminar - das ist bisher einmalig.
Ein Dokumentarfilm Eine Psychose verändert Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen. Sie ist für Betroffene, deren Familien und Freunde ein unerhört einschneidender, die ganze Lebenssituation verändernder Einbruch. Nicht ist mehr, wie es vorher war. Niemand kann sicher davor sein, eine Psychose zu bekommen. Die Möglichkeit trägt jeder Mensch in sich. Einen von 100 betrifft es: Schizophrenie, Manie und Depression. Wie sind in einem Raum, in dem sich Menschen Erlebnisse erzählen, die man sich eigentlich nicht erzählt. Es geht im Angst, Ohnmacht und Verzweiflung. Es geht im Familien, die zerstört werden. Es geht um die Existenz. Eine ganz besondere Spannung, ja eine Kraft ist spürbar. Hier, im Raum 4070, findet das Potsdamer Psychoseminar statt. Es ist ein Tabu, darüber zu reden. Aus Angst. Aus Scham. Aus Schuldgefühlen. Im "Raum 4070" wird darüber gesprochen. Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Professionellen gehört gleichberechtigt das Wort, moderiert von Prof. Dr. Peter Scholz. Jede Psychose ist anders und erzählt eine eigene Geschichte: Eine Mutter leidet darunter, dass ihre Tochter den Kontakt abbricht. Ein Vater findet den Mut vom Freitod seines Sohnes zu erzählen. Ein junger Mann will nicht mehr aus seiner Psychose zurück, weil er unsere Welt für eine Scheinwelt hält. In diesem Raum wird aber auch gelacht, in der Pause wird über Alltägliches geredet, es werden Freundschaften geschlossen. Kameras und Mikrophone in einem Psychoseseminar - das ist bisher einmalig.
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