Zum einen möchte ich mit diesem Blog Stigma und Vorurteile gegenüber meiner Krankheit abbauen zum anderen schreibe ich um anderen zu helfen,die vielleicht noch am Anfang solch einer Krankheit stehen,informationen darüber zu bekommen.Aber auch um mit Brainstorming,neue Erkentnisse für mich zu gewinnen,oder vieleicht durch Feedback von anderen Betroffenen neues zu erfahren,freue mich über jeden konstruktiven Kommentar.

Samstag, 5. März 2011

Heilungschancen

Schizophrenie Erklärung: Sie beschreibt eine psychotische Störung, bei der Veränderungen des Verhaltens und Symptome über mindestens sechs Monate kontinuierlich bestehen. Die Symptome und die Dauer der Erkrankung sind individuell sehr unterschiedlich. Im Gegensatz zu früheren Annahmen leben viele Betroffene ein glückliches und erfülltes Leben und viele erreichen eine vollkommene Genesung.


www.psychose.de

Trauma und Psychose

Traumatische Ereignisse sind in der Biographie von Menschen mit Psychose sehr häufig. Etwa 70% bis 80% der Betroffenen berichten über mindestens ein traumatisches Ereignis in der Vorgeschichte. Nach heutigem Stand des Wissens ist dies ein Risikofaktor für die Entstehung einer psychischen Erkrankung. Allerdings gibt es kein traumatisches Ereignis, welches speziell die Entstehung von Psychosen begünstigt. Traumatische Ereignisse in der Biographie begünstigen also allgemein die Entstehung von psychischen Erkrankungen. Die Verarbeitung eines traumatischen Ereignisses spielt für die Genesung von einer Psychose eine wesentliche Rolle.

Ps:Peter Pan hatte einen schweren Zugunfall mit Todesfolge wäre denkbar das es da einen Zusammenhang gibt,wenn auch der Unfall über zehn Jahre vor Ausbruch der Psychose lag

Vulnerabilitätsfaktoren,die die Wahrscheinlichkeit erhöhen an einer Psychose zu erkranken

Antwort:Genetische BelastungErklärung: Die Antwort trifft zu. Eine genetische Belastung, also der Umstand, dass bereits ein Familienmitglied, an einer Psychose oder an Schizophrenie leidet, erhöht das Risiko für eine Psychose.
Antwort:Schwangerschafts- und GeburtskomplikationenErklärung: Die Antwort trifft zu. Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt erhöhen das Risiko für eine Psychose.
Antwort:Verletzung oder Infektion des GehirnsErklärung: Die Antwort trifft zu. Verletzung oder Infektion des Gehirns erhöhen das Risiko für eine Psychose.
Antwort:Cannabiskonsum mit Beginn vor dem 15. LebensjahrErklärung: Die Antwort trifft zu. Früher Beginn von Cannabiskonsum erhöht das Risiko für eine Psychose.
Antwort:Traumatisches Ereignis in der VorgeschichteErklärung: Die Antwort trifft zu. Ein traumatisches Ereignis in der Lebensgeschichte erhöht das Risiko für eine psychotische Erkrankung.
Antwort:Diagnose einer psychischen Erkrankung im Kindes- und JugendalterErklärung: Die Antwort trifft zu. Wenn schon im jugendlichen Alter eine psychische Erkrankung vorlag, stellt dies ein Risikofaktor für eine Psychose dar.
Antwort:Störungen von NeurotransmitterErklärung: Die Antwort trifft zu. Störungen der Neurotransmitter werden ebenfalls als Risikofaktor für eine Psychose genannt.

Donnerstag, 3. März 2011

Psychose und Schnupfen

Eine Psychose holt man sich wie ein Schnupfen,nur über einen Scnupfen oder andere Krankheiten,kann man viel leichter reden,bei einer psychischen Krankheit,stösst man doch immer wieder auf Unverständniss.Und gerade bei psychischen Krankheiten braucht man Verständniss und muss darüber reden irgendwie istdas ein Teufelskreis in dem man sich dreht...

Donnerstag, 10. Februar 2011

Stufen der Besserung

1.Erkennen das man Krank ist.
2.Hilfe suchen
3.Mit dem Neurologen ein Team bilden was die Medikamenteneinnahme angeht wenn nötig den Arzt wechseln.
4.Begleitende Psychotherapie
5.Jede erdenkliche Hile annehmen
6.Sich Menschen öffnen denen man vertrauen kann.
7.Sich möglichst viel Information über die Krankheit holen
8.Selbstvertrauen langsam wieder aufbauen in kleinen Schritten
9.Wieder Aktiver werden körperlich und Geistig
10.Tabletten weiterhin einnehmem zur Profilaxe um einen Rückfall zu verhindern allerdings mit Absprache des Arztes und nach eigenem Befinden
11.Seine Gedanken immer wieder mal überprüfen am besten mit dem Psychologen oder Neurologen
12.Versuchen soziale Kontakte zu knüpfen
13.Usw....

Sonntag, 9. Januar 2011

Kur

Glaube es war nicht das schlechteste die Kur anzutreten bin mal gespannt wie es weitergeht habe doch schon viel neues dazu gelernt und die sozialen Kontakte tun auch gut vor allem sind die meisten ja mit ahnlichen Problemen da habe bis jetzt nur nette ;enschen kennengelernt.....bin mal gespannt was noch kommt ist ziemlich viel ausgefallen über die Feiertage so einen Termin würde ich beim nächsten Mal ablehnen.Ich bin auch der einzigste der eine Psychose hatte.Wenn ich speziell dafür eine Kur hätte haben wollen wäre die andere Klinik die bessere Wahl gewesen.Da ich aber sehr gut eingestellt bin ist es vielleicht sogar besser hier.Depressionen werden hier mit Sport, Gruppebtherapie,Medikamenten,Psychoedukation,Einzeltherapie und verschiedenen Entspannungsübungen behandelt.

Samstag, 18. Dezember 2010

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Schifoan



Bis Sonntag geh ich mal Schifoan :-)

Montag, 6. Dezember 2010

Parenchymverlust

Woher kommt der linksseitig betonte Parenchymverlust?
Folgende Befunde lassen sich regelmässig bei schizophren Erkrankten erheben:

Neuroanatomische Befunde:
■Erweiterung der Seitenventrikel und des 3. Ventrikels ( assoziert mit schlechter prämorbider Anpassungsleistung an Anforderungen des sozialen Umfeldes, ferner mit kognitiven Störungen)
■Erweiterung der externen Liquorräume
■Linksseitig betonter Parenchymverlust, pathologische Zellanordnungen oder verminderte Nervenzellzahlen
•im Frontal- bzw. Stirnlappen (wichtig für kognitive Prozesse)
•im Temporal- bzw. Schläfenlappen inkl. in den zentralen limbischen Strukturen und im Gyrus cinguli (wichtig für den Antrieb und die Affektivität, bei Störung resultiert eine "Negativsymptomatik")
•am Thalamus (wichtig zur Informationsverarbeitung und zur Koordinierung von Bewegungsabläufen)
•in den Basalganglien resp. im Nucleus caudatus, angeblich abhängig von Neuroleptikabehandlung (wichtige Bedeutung bei der Bewertung von Eindrücken)

Sonntag, 5. Dezember 2010

Unterforderung

Besonders ist zu beachten, dass Über- und Unterforderungen für Schizophrene ein grosses Problem darstellen.

Dichteminderung

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/9844/1/Holzinger_Silvia.pdf

Graue Substanz

Eine VBM-Longitudinalstudie, die chronisch kranke schizophrene Patienten
nach einem Fünf-Jahres-Intervall erneut untersuchte, stellte eine
fortschreitende Verminderung der Dichte Grauer Substanz im linken Gyrus
23
frontalis superior, linken STG, rechten Nucleus caudatus und rechten Thalamus
bei den Patienten fest (van Haren et al. 2007).

_Dichteminderung Grauer Substanz

Die ersterkrankten
Patienten zeigten Dichteminderungen Grauer Substanz in bilateralen
perisylvischen Regionen sowie in Operculum und Insula, bilaterale
Veränderungen in medialen und lateralen frontalen Regionen, in Strukturen des
linken inferioren Temporallappens und des linksseitigen limbischen Systems (im
ACC bilateral) sowie in beiden Thalami.
In der Gruppe der rezidivierend Erkrankten bestätigte sich dieses Muster, diese
Veränderungen werden daher als stabil angenommen. Die rezidivierend
erkrankten Patienten zeigten jedoch stärkere und ausgedehntere
Dichteminderungen: Hippocampus und Amygdala waren nun beidseitig
verändert, weitere wichtige präfrontale Gebiete waren betroffen, die
thalamischen Veränderungen waren ausgeprägter. Auch der Gyrus
parahippocampalis und die Basalganglien (Nucleus caudatus und Putamen)
zeigten nun Dichteminderungen.

Samstag, 4. Dezember 2010

Das Geheimniss des Gehirnchips

Ein Selbsthilferatgeber für Menschen,dia an Psychose leiden.

Ein sehr interessantes Buch zum Thema teilweise in Comichafter Form geschrieben und bebildert aber das wichtigste ist zusammengefasst und verständlich erzählt."Ein unverzichtbarer und verständnisvoller sicherer Hafen für Menschen,die an Psychose leiden und ihre Bezugspersonen,der wegweisend sein kann und ihnen Energie gibt,um mit der Komplexität und Allgegenwertigkeit der Krankheit umzugehen"

Bücher Bücher :-)

Nukleus caudatus Vulnerabilität

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2010/10908/pdf/Kaufmann.pdf

Basalganglien-Dopamin

Die von den Nervenzellen der Substantia nigra (Pars compacta) ausgehende dopaminerge Projektion zum Striatum stellt heute deswegen einen besonders stark erforschten Modulationsweg innerhalb der Basalganglien dar, weil man erkannt hat, dass seine Störung infolge einer vorzeitigen Degeneration („Alterung“) zu den Symptomen der Parkinsonschen Krankheit führt.
Die Basalganglien sind eine Sammlung von Nuclei, die sich beiderseits des Thalamus befinden, außerhalb und oberhalb des limbischen Systems, jedoch unterhalb des Gyrus cinguli und innerhalb der Temporallappen. Obwohl hier, wie im übrigen Gehirn, Glutamat der häufigste Neurotransmitter ist, spielt der inhibitorische Neurotransmitter GABA die wichtigste Rolle in den Basalganglien.

Die größte Gruppe dieser Nuclei wird als Corpus striatum (“gestreifter Körper”) bezeichnet, bestehend aus Nucleus caudatus (“Schweif”), Putamen (“Muschel”), Globus pallidus (“blasser Globus”) und Nucelus accumbens (“lehnend”). All diese Strukturen sind gedoppelt, ein Satz zu jeder Seite des zentralen Septum.

Der Nucleus caudatus liegt gleich hinter dem Frontallappen und windet sich zurück in Richtung Okzipitallappen. Er verschickt Botschaften an den Frontallappen (insbesondere an den orbitalen Cortex, gleich oberhalb der Augen) und scheint dafür zuständig zu sein uns darüber zu informieren, dass etwas nicht stimmt und wir etwas dagegen tun sollten: Wasch deine Hände! Schließ deine Tür ab! Wie diese Beispiele andeuten, ist ein überaktiver Nucleus caudatus wahrscheinlich an obsessiv-zwanghaften Störungen [engl.: obsessive compulsive disorder (OCD)] beteiligt. Andererseits kann ein zu wenig aktiver Nucleus caudatus an verschiedenen Störungen beteiligt sein, etwa an der Hyperaktivitätsstörung [engl.: ADD für Attention Deficit Disorder], Depression, Aspekten der Schizophrenie und schlichter Lethargie. Er ist auch am PAP Syndrom beteiligt, einem dramatischen Verlust der Motivation, wie erst neuerlich entdeckt wurde (vgl. unten).