Zum einen möchte ich mit diesem Blog Stigma und Vorurteile gegenüber meiner Krankheit abbauen zum anderen schreibe ich um anderen zu helfen,die vielleicht noch am Anfang solch einer Krankheit stehen,informationen darüber zu bekommen.Aber auch um mit Brainstorming,neue Erkentnisse für mich zu gewinnen,oder vieleicht durch Feedback von anderen Betroffenen neues zu erfahren,freue mich über jeden konstruktiven Kommentar.

Dienstag, 30. November 2010

ADS und Hochbegabung

Beides zusammen

Hochbegabung gemeinsam mit ADS

Ein hochbegabtes ADS-Kind ist meist doppelt schwierig - und auch doppelt schwierig zu erkennen, da beide "Probleme" sich gegenseitig überlagern, die Merkmale von Hochbegabung und ADS z. T. durchaus ähnlich sind. So kann über lange Zeit die Hochbegabung durch das ADS kompensiert werden ... und umgekehrt. (Siehe hierzu auch Merkmale).

Ist das Kind bereits in der Schule, wird eine mögliche Hochbegabung leicht ins Reich der Phantasie geschoben ... "hochbegabt bei den Leistungen/Noten ... ??? - Niemals!!!".

Merkmale der Hochbegabung, die ein Lehrer eventuell erkennen könnte, werden nicht gesehen, weil die negativen ADS-Merkmale - wie Unaufmerksamkeit und Konzentrationsmangel - die positiven Eigenschaften der Hochbegabung überdecken.

Oftmals werden die Kinder beim Schulpsychologen vorgestellt mit der Diagnose ADS. - Punkt! Basta!
Das ADS wird behandelt (Verhaltenstherapie, Ergotherapie, ggf. Medikamente) ... aber es ändert sich nichts an der eigentlichen Frust-Situation. Warum nicht?

Ganz einfach: Werden die negativen Verhaltensweisen des ADS durch Therapie "gelindert" und/oder durch die Gabe von Medikamenten, beispielsweise Ritalin, "neutralisiert", könnte das Kind aufmerksam und konzentriert sein - ist es aber nicht, weil jetzt wiederum die Merkmale der Hochbegabung offen dar liegen: das Kind ist im Unterricht weiter unaufmerksam und unkonzentriert, weil es sich jetzt langweilt.

Warum erkennt der Psychologe nicht Beides?

Ist er nicht ein ausgsprochener Fachmann für ADS und Hochbegabung, so kann er zwischen den oftmals feinsten Nuancen, die die typischen Merkmale aufweisen, nicht unterscheiden; oftmals wird bei ADS-Kindern auch gar nicht erst in diese Richtung gedacht ("Schubladendenken" - ADS heißt für viele leider immer noch "dumm und entwicklungsgestört").
Dieses Nichterkennen wiederum führt zu einer weiteren Abwärtsschraube. Das bereits angefressene, durch vielfaches Scheitern nicht sehr ausgeprägte Selbstbewusstsein des ADS-Kindes wird noch mehr in den Keller gezogen.

Welche Auswirkungen hat ADS auf hochbegabte Kinder?

Ein ADS (besonders wenn es ohne Hyperaktivität oder ausgeprägte Impulsivität einhergeht) kann über Jahre hinweg sehr gut durch Hochbegabung (oder auch konsequente Erziehung) kompensiert werden (im Umkehrschluß ist aber auch häufig eine Hochbegabung durch das ADS "übertüncht").

Intelligente und speziell hochbegabte Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen des ADS oft leider noch sehr viel stärker betroffen, als andere Kinder.

Dank ihrer hohen Intelligenz können sie sich über längere Zeit anpassen und integrieren, sie können durchaus geeignete Strategien im Umgang mit der mangelnden Aufmerksamkeit, der Ablenkbarkeit oder Konzentrationsstörung entwickeln (das Diktat wird z. B.auswendig gelernt). So fallen sie natürlich den Lehrern und Lehrerinnen nicht weiter auf. Daher kommt ein ADS (und auch die Hochbegabung) oftmals erst in der 3. oder 4. Klasse (vielleicht sogar noch später) zu Tage.

Ausserdem lernen hochbegabte Kinder ja (häufig) spielend und sind mit monotonen und reizarmen Lernsituationen ("Büffeln") erst in höheren Klassen oder im Gymnasium konfrontiert.
Dann aber können sich die Konzentrationsstörungen rasch und deutlich bemerkbar machen und zu starken Selbstwertkrisen führen. Dann "rächt" sich, dass diese Kinder wegen ihrer hohen Intelligenz nie/selten Hausaufgaben machten und "richtig" lernen mussten (trifft natürlich nicht auf alle zu!)

Weiterhin muß man bedenken, dass intelligente und hochbegabte Kinder die Lernstörungen und kognitiven Schwierigkeiten viel bewusster wahrnehmen, als weniger intelligente ADS-Kinder.

Sie schämen sich (stärker), machen sich nicht selten schwerste Selbstvorwürfe, setzen sich zusehends selbst unter Druck und können häufig große Ängste vor Prüfungssituationen entwickeln.

Da sie nur unter Druck lernen können (etwa auf "Befehl" der Eltern, auf der morgendlichen Bahn- oder Busfahrt zur Schule), stehen sie zunehmend unter Stress.
Es gibt leider viele Fälle von (unerkannten/unbehandelten) hochbegabten ADS-Kindern, bei denen das Scheitern, die Prüfungsängste und die starke Scham zu Suizidversuchen, psychischen Dekompensationen mit Einweisung in psychiatrische Kliniken oder zur Entwicklung von phobischen Angststörungen führten (siehe Langzeitfolgen).
Die ganze Problematik wird leider noch allzu häufig verkannt

Verschiedene Denkweisen

Eine andere Sicht

Es gibt sehr interessante Denkansätze, die davon ausgehen, dass die meisten kreativ Hochbegabten und auch viele ADSler anders denken - nämlich hauptsächlich visuell.

Visuell denkende Menschen erleben ihre gesamte Welt anders - sie denken vornehmlich mit der rechten Hirnhemisphäre, d. h., sie stellen sich alles was sie hören, lesen und schreiben (unbewusst) dreimimensional vor (natürlich wird auch die andere Hirnhälfte zum Denken eingesetzt, aber der Mensch neigt dazu, sich zu spezialisieren ...)
Bei allen Denkprozessen läuft vor ihrem inneren Auge blitzartig ein Film ab. Man kann sich dies vorstellen wie ein Hologramm - alle Gedanken überlagern sich gegenseitig.




Man weiß, dass es verschiedene Lerntypen gibt:

Auditorisch sequentieller Lerntyp
Hier geschieht die Begriffsbildung mittels der Laute der Wörter. Dieses verbale Denken folgt der Struktur der gesprochenen Sprache. Denkt man verbal, werden Wörter zu Sätzen aneinandergereiht. Dieses Denken vollzieht sich in etwa in Sprechgeschwindigkeit, ca. 150 - 200 Wörter pro Minute.


Visuell räumlicher Lerntyp
Hierbei werden während des Denkprozesses immer weitere Begriffe hinzugefügt - der Mensch denkt nonverbal. Dies läuft so schnell ab, dass man es nicht bemerkt, es geschieht unbewusst. Das nonverbale Denken ist womöglich tausendmal schneller als verbales Denken.

Die folgende Gegenüberstellung macht deutlich, was die beiden Lerntypen im Wesentlichen unterscheidet:

Auditorisch sequentieller Lerntyp
Visuell räumlicher
Lerntyp
Lernt Schritt für Schritt Lernt als Ganzes
Lernt aus Erfahrung, Fehlern Lernt durch Konzepte
Verarbeitet übers Hören Verarbeitet übers Sehen
Sieht die Details Sieht das Gesamte, ohne Details
Befolgt mündliche Erklärungen Befolgt schriftliche Erklärungen
Zieht Erklärungen als Text vor Zieht Skizzen vor
Gutes Kurzzeitgedächtnis Gutes Langzeitgedächtnis
Lernt durch Zuhören Lernt durch lesen/schreiben/tun
Gute Handschrift Schlechte Handschrift
Kann sich gut organisieren Organisiert sich nach eigenen Methoden
Lernt erst das Einfache, dann das Schwierige Lernt das Schwierige, versagt beim Einfachen
Lernt nach vorgegebenen Modellen Erstellt sich eigene Modelle
Kann Lösungswege leicht aufzeigen Kommt intuitiv zur Lösung
Braucht Wiederholungen des Lehrstoffes Wird ausgeschaltet durch Wiederholungen
Gut in zeitlich beschränkten Tests Arbeitet besser ohne zeitliche Beschränkung
Ist zufrieden mit einer Antwort Fragt weiter
Lernt ohne Ansehen der Person Emotional stark abhängig vom Lehrer
Entwickelt sich regelmässig Entwickelt sich asynchron
Gleichmässige Leistungen
Schwankende Leistungen
Akademisch talentiert Kreativ, technologisch oder emotional begabt
Früher reif Später reif
Erledigt eine Aufgabe nach der anderen
Macht mehrere Dinge gleichzeitig
Geht ernsthaft an Probleme heran Geht spielerisch an Probleme heran
Verarbeitet Informationen sequentiell Verarbeitet Informationen holistisch
Lernt Fremdsprachen durch aktives lernen Lernt Fremdsprachen durch Immersion
Kann leicht auswendig lernen Muss Konzepte erkennen
Denkt konvergent (einheitlich, übereinstimmend)
Denkt divergent (auseinanderstrebend, abweichend)

Wenn wir nun voraus setzen würden, dass das visuelle Denken auf alle kreativ Hochbegabten zutrifft, liegt es konsequenterweise immer dann vor, wenn das Kind gleichzeitig ADS hat. Und hier liegt meines Erachtens ein ganz wichtiger Punkt im Lern-, aber auch im Lehrverhalten.

Unsere Schulen sind auf lineares, sequentielles Lehren ausgerichtet - genau hier müsste ein generelles Umdenken einsetzen.
Man müsste begreifen, dass es Kinder gibt, die "anders" lernen, da sie "anders" begreifen, verstehen, denken ...

Das linear denkende Kind (auditiv sequentieller Lernstil) erlernt durch Auswendig lernen bzw. durch Weiterführung des erlernten Wissens (1+1+1=3).

Das visuell denkende Kind (visuell räumlicher Lerntyp) erlernt wesentlich einfacher durch Vorstellung (auf dem Tisch liegen 1 roter Apfel + 1 grüner Apfel + 1 gelber Apfel = 3 Äpfel).

Ebenso verhält es sich mit dem Schreiben(lernen). Das visuell denkende Kind tut sich wesentlich leichter, wenn es die Wörter visualisieren kann (vorstellen; im Sinne von "die Sache konkret vor sich sehen").
Hierzu ein Beispiel:
Das Kind soll das Wort "Motte" schreiben. Es "sieht" vor seinem inneren Auge bei diesem Wort einen Falter, der durchs Zimmer fliegt, oder an der Wand sitzt, oder die Lampe umkreist - aber es sieht nicht die Buchstaben, die aneinander zu reihen sind (weil die Buchstaben "abstrakt" sind).
Wenn man diesem Kind nun die beiden Silben "Mot" und "te" verschiedenfarbig aufschreibt - also Mot te (vielleicht einen kleinen Falter dazumalt), so wird das Kind beim nächsten Mal, wenn es Motte schreiben soll, die beiden farbigen Silben mit dem Falter assoziieren ... und das Wort richtig schreiben.

Gerade Kinder mit Legasthenie können von dieser Methode profitieren. Nicht ständiges Wiederholen des selben Wortes, sondern "Begreifen" und "Assoziieren" des Wortes führen hier oftmals zum Erfolg.



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Jeffrey Freed, ein amerikanischer Kindertherapeut, der zunächst mit hochbegabten und im weiteren Verlauf mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern gearbeitet hat, beschreibt in seinem Buch "Right-Brained Children in a Left-Brained World" die vornehmlich visuelle Denkweise dieser Kinder. Er gibt in diesem Buch viele praktische Hilfestellungen zum Lernen - aber auch zum Lehren. (Das Buch heißt in der deutschen Übersetzung "Zappelphilipp und Störenfrieda lernen anders" - ich finde den Titel sehr unglücklich, da es sich eben nicht nur um hyperaktive oder impulsive ADS-Kinder handelt, sondern gezielt die Probleme der mangelnden Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit behandelt unter Sicht einer anderen, visuellen Denkweise).

Freed hat spezielle Übungsprogramme entwickelt, mit deren Hilfe Eltern ihren Kindern einen völlig neuen Zugang zur Welt des Lernens eröffnen können. Diese Übungen setzen bei den speziellen Stärken aufmerksamkeitsgestörter Kinder an. Sie sind leicht anwendbar, erfordern wenig Zeitaufwand und können den Kindern ein ganz neues Selbstbewußtsein vermitteln.

Zusammenhänge irgendwie hängt das alles zusammen

ADS,Depression,Psychose,Hochbegabung, und alles wirkt sich auf den Dopaminstoffwechsel aus oder ist es umgekehrt verschiedene Dopaminstoffwechsel ergeben diese Störungen...

Montag, 29. November 2010

Lob

Ich denke mit Lob könnte man bei meiner Tochter mehr erreichen als mit Kritik wie es so bei Underachievern ist was für andere leicht ist fällt ihnen schwer und diese Antriebslosigkeit die die Lehrer beschreiben kommt davon sie gibt sich Mühe und bekommt immer nur Kritik auch mal loben für etwas was nicht so gut ist.Bei Kindern wie Meike ist Lob glaube ich das Zauberwort

Meine Tochter ist eine Malerin oder Musikerin :-)

Kinder

War gerade auf Elternsprechtag wegen meiner kleinsten immer das gleiche die Psychologin sagt sie ist sehr begabt sie hat auch einen guten IQ Test geschrieben die Lehrer sagen sie ist begabt und trotzdem ist sie in der Hauptschulabschlussklasse und schreibt schlechte Noten bei meinen beiden anderen Kindern ist das genau anders die haben Abitur und sind gut in der Schule sie will noch nicht einmal zur Berufsberatung mitgehen.Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Sonntag, 28. November 2010

Kommentare

Mangelware

Probleme Hochbegabter

Ich war schlecht in der Schule?-Hochbegabung
Ich kann nicht auswendig lernen?-Hochbegabung
Man versteht mich nicht?-Hochbegabung
Ich verstehe keinen?-Hochbegabung
Ich möchte immer arbeiten?-Hochbegabung
Ich habe soviele Interessen?-Hochbegabung
Ich habe psychosomatische Beschwerden?-Hochbegabung
Ich habe Depressionen?-Hochbegabung
Ich bin Größenwahnsinnig?-Hochbegabung
Ich bin merkwürdig oder verrückt?-Hochbegabung

Hochbegabung vereinfacht:Mehr Denken.mehr fühlen,mehr Wahrnehmen

Sind sie noch Katze oder schon Hund?

Die traumatischen Beziehungserfahrungen brennen sich in das Gehirn.Starker Stress,Angst oder Verlassenheitsgefühl bewirken,dass sich die Nervenbahnen im limbischen System verengen.ZUmBeispiel kann es sein,dass Stressregulation nur eingeschränkt funktioniert.Die unzureichende Regulationsfähigkeit von zwischenmenschlichem Stresss kann zum Ausbruch psychischer Krankheiten führen.Psychischer Störungen,Depressionen,Schizophrenie oder schwere Persönlichkeitsstörungen nehmen in dieser Zeit ihren Anfang.

Samstag, 27. November 2010

Das gleiche alte Lied

Spender für das Jugendprojekt :-)

Manon Gracia hat mir zugesagt das sie für das Jugendprojekt etwas Spendet wenn sie eine gewisse Anzahl ihrer Bücher verkauft.Finde ich toll dann hat mein Blog den ersten Erfolg erzielt :-)

Sind sie noch Katze oder Hund( Entwicklungsstufen)

Eine sensorische Störung entwickelt sich,wenn ein Kind zu sehr umsorgt wird.Sollte der Pegel zum Misstrauen ausschlagen ,entwickelt es eine Zurückgezogenheit,die durch Depression,Paranoia und mögliche Psychosen charakterisiert werden kann.Dopamin verursacht die Ausschüttung von Opiate,Opiate sind natürliche Substanzen,die im Opium enthalten sind.

Dienstag, 23. November 2010

Montag, 22. November 2010

Underachiever

Es gibt bislang keine allgemeingültige Definition für Underachievement oder Minderleistung. Die in der Literatur beschriebenen Definitionen orientieren sich entweder an einer operationalen oder einer konzeptuellen Ausrichtung. Die konzeptuellen Definitionen sind häufig sehr weitgreifend und erfassen auch diejenigen, die lediglich in Teilgebieten unter ihren möglichen Leistungen bleiben. In dem Sinne ist jeder, der weniger leistet, als er kann, als Minderleister anzusehen.

Operationale Definitionen orientieren sich an den Abweichungen von Intelligenzquotienten und Leistungstests. Bei Schülern liegt nach einer solchen Definition Underachievement vor, wenn das IQ-Testergebnis deutlich über dem standardisierten Schulnotenmittelwert liegt.

Die Ursachen für eine Minderleistung bzw. erwartungswidrige Leistung sind nicht eindeutig zu bestimmen, „in den seltensten Fällen [können sie] nur einer einzigen Verursachung zugeschrieben werden.“ [2] Sie liegen vermutlich simultan zum einen auf schulischer Seite (z. B. schlechter Unterricht), auf Seiten der Familie (z. B. Desinteresse am schulischen Fortkommen des Kindes, problematischer Erziehungsstil, überhöhte Leistungserwartung) wie auch auf Seiten des Schülers (z. B. Persönlichkeitsmerkmale wie Angst, Anstrengungsvermeidung). Von der Motivationsstruktur her sind Minderleister eher unterdurchschnittlich leistungsmotiviert, aber überdurchschnittlich auf pädagogische Unterstützung angewiesen.

Ein Motiv für die Minderleistung kann in dem übersteigerten Leistungsanspruch liegen, der kennzeichnend für viele Hochbegabte ist: „Das faktische Leistungsvermögen Hochbegabter hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, die Unsicherheit beim Arbeiten und die Unzufriedenheit über die Unvollkommenheit einer abgeschlossenen Arbeit zu ertragen“,[3] schreibt Andrea Brackmann. Danach tun sich die sogenannten „Minderleister“ schwer damit, zwischen ihrer hohen Leistungserwartung und ihrem realen Leistungsvermögen zu vermitteln. Ebenso kann die an vielen Stellen erwähnte Unruhe und Nervosität, die nicht leicht von dem Erscheinungsbild des ADHS zu unterscheiden ist, zu einer Minderleistung führen. Denn sowohl für einige Hochbegabte als auch für Personen mit ADHS gilt, dass die „Reizoffenheit“ und „hohe Sensibilität der Sinne“ die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflussen kann.[4] Mitverantwortlich für eine niedrige Motivation kann auch ein negatives Selbstkonzept sein. Das kann durch eine „einengende, nomierende, entwertende oder ausgrenzende Haltung der Umwelt“[5] oder der Eltern hervorgerufen sein, das kann aber auch, wie Brackmann und Scheidt in ihrer psychotherapeutischen Praxis feststellten, durch ein negatives Selbstkonzept der Eltern verursacht sein. Im Umfeld der Minderleister und Leistungsverweigerer fand sich nicht selten wenigstens ein hochbegabtes Elternteil, das seine eigenen Kapazitäten hartnäckig verdrängte.

Aus guten Gründen raten einige Wissenschaftler dazu, vorsichtig mit dem Begriff „Minderleister“ (oder Underachiever) umzugehen. Dieser führe zu einer wenig hilfreichen Stigmatisierung des Schülers, die vorrangig der Entlastung aller Mitverantwortlichen (Gesellschaft, Schule, Elternhaus) diene.

Wie viele Minderleister identifiziert werden, hängt auch immer damit zusammen, wie man „Minderleistung“ definiert.

In manchen Ratgeberbüchern (und auch in einigen wissenschaftlichen Artikeln) werden bis zu 50 Prozent Minderleister unter den Hochbegabten angegeben. Das ist laut Detlef Rost eine überhöhte Schätzung. Bei einem Mindest-IQ von 130 und bei höchstens durchschnittlicher Schulleistung beläuft sich der statistisch zu erwartende Anteil hochbegabter Minderleister auf lediglich 12 bis 13 Prozent der Hochbegabten [6]. Dies alles gilt in der Annahme, dass Hochbegabung durch den IQ-Test gut erfasst ist.

Das Marburger Hochbegabtenprojekt beschäftigte sich mit der Frage, wie häufig Minderleistung unter hochbegabten Jugendlichen ist. Als Minderleister wurden dabei hochbegabte Jugendliche definiert, die:

die Hauptschule besuchten,
die Realschule besuchten,
das Gymnasium besuchten und dort mindestens einmal sitzengeblieben waren oder die
das Gymnasium besuchten und einen Notendurchschnitt von schlechter als 3,0 hatten.
Unter den untersuchten hochbegabten Schülern wurden ungefähr 15 % Minderleister gefunden.[7]

Kritik [Bearbeiten]
„Das eigentliche Problem hochbegabter Underachiever stellt eine chronische Unterforderung im Unterricht dar, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen kann, die nicht als unrealisiertes Begabungspotential, sondern häufig als Verhaltensstörung verstanden werden. Zwar ist nicht jedes auffällige, träumerische, faule, kaspernde oder schulmüde Verhalten ein Zeichen für ungenutzte Begabung oder Talente, doch müssten Lehrkräfte in der Lage sein, zumindest diese Möglichkeit als Erklärung mit heranzuziehen (URBAN 1996). Sonst laufen hochbegabte Underachiever Gefahr einer Schulart zugewiesen zu werden, die ihren Fähigkeiten noch weniger entspricht als die bisherige.“[8]

Siehe auch [Bearbeiten]

Sonntag, 21. November 2010

Dopamin

Peter Brugger und andere Forscher um von der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich http://www.unizh.ch/neurol/home/index_nv.htm glauben nachgewiesen zu haben, dass ein Dopamin-Überschuss im Gehirn den Glauben an eine Welt voll Wunder und Zeichen fördert. In seinem Experiment ging er davon aus, dass Menschen, die an paranormale Phänomene glauben, gewillter sind, Muster und Zusammenhänge zwischen Ereignissen zu sehen, die Skeptiker anzweifeln. Der Neurologe unterzog 40 Personen einem Testexperiment: 20 Probanden glaubten fest an paranormale Ereignisse, 20 bezweifelten diese. Allen Testpersonen wurden auf einem Bildschirm einen Moment lang normale und zerknitterte Gesichter gezeigt. Der selbe Versuch wurde mit echten Wörtern und einem Buchstabensalat durchgeführt. Jene Gruppe, die an die Existenz paranormaler Ereignisse glaubte, sah in den diffusen Mustern häufiger ein Gesicht und im Buchstabensalat häufiger Wörter als Skeptiker. Nach mehrmaliger Gabe von der Dopaminvorstufe L-Dopa glaubten auch die Skeptiker eher in den diffusen Mustern und dem Buchstabensalat Gesichter und Wörter zu erkennen

Samstag, 20. November 2010

Geisteswahn

Geisteskrank

Gar seltsam ist des Geistes Wahn
der nicht der Sinne Untertan,
der stets nur solche Grenzen kannte,
die Fantasia ihm nannte.

Schrecklich ist des Wahnsinns Zorn
wie eine Blume, deren Dorn,
ein kurzer Schmerz und rotes Blut
ein leiser Schrei und du bist tot.

Gar schauderhaft ist Wahnsinns Angst
die Schrecken in dein Leben pflanzt
die Augen zu, ein Stoßgebet,
ein tiefer Sturz, das Leben geht.

Gar lustig kann der Wahn auch sein
mit vielen bunten Tierchen fein,
die flauschig weich und ohne Tücke
gemeinsam reißen dich in Stücke.

Freitag, 19. November 2010

Hochbegabung (gefunden im Netz)

Eine bessere Abi-Note ist nicht gleichbedeutend mit einem höheren IQ, das ist klar. Allerdings wage ich mal zu behaupten, dass z.B. niemand mit einem IQ unter 130 ein Abitur von 1,0 schaffen kann.

Da offenbar keiner Lust hat, den langen Artikel zu lesen, auf den ich hingewiesen habe^^, fasse ich ihn mal kurz zusammen: Der Zusammenhang zwischen IQ und psychischen Problemen ist praktisch unbestreitbar (wenn man die statistischen Daten korrekt interpretiert). Er ist auch recht einfach zu erklären. Die Probleme werden nicht durch die hohe Intelligenz an sich verursacht, sondern treten auf, wenn der Betroffene sich intellektuell von seiner Umgebung zu deutlich abhebt und infolgedessen in soziale Isolation gerät.

Ein Klinikbericht klingt garnicht mal so schlecht "Interaktionelle Gruppe" ?

Pro:
sehr gute Interaktionelle GruppeKontra:
altes Gebäude, wenig Parkplätze,Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (wegen sehr guter Therapie) Qualität der Beratung:
zufrieden (auch sehr gute Vorträge) medizinische Behandlung:
sehr zufrieden (sehr gute Gruppen- und Einzeltherapie) Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (oft Ausfall der Therapeuten, Thermine usw) Jahr der Behandlung:
2010Privatpatient:
jaErfahrungsbericht:
sehr gute Therapie für meine Depression, etwas in die Jahre gekommenes Gebäude, neuester Stand in Behandlungsverfahren
hatte ein älteres Zimmer mit ein Sterne Bad, gibt auch bessere,
Essen wie in Kantine, Sportangebote ganz gut, Terraintraining sehr gut, Tiefenpsychologische Einzel- und Gruppentherapie sehr
sehr gut, Klinik am Berg gelegen, kaum PKW Parkplätze,
Stadt Gegenbach sehr schön, ca 10 min Weg bis in Stadt,

Gefunden im Netz

Hallo Zusammen!

Ich bin neu hier! =)
Habe mich sehr über dieses Forum gefreut!

Ich hatte ca vor einem Jahr eine Psychose...im Moment geht es mir eigentlich ganz gut =)

Aufjedenfall wollte ich mal das Thema "Frei über Psychose sprechen" ansprechen.

Da ihr ja alle wisst, haben psychische Krankheiten in der Gesellschaft nicht gerade einen guten Namen.
Kommt ja auch davon, dass man so wenig davon weiss.

Aufjedenfall wollte ich euch eine Geschichte erzählen die es euch vielleicht im Alltag auch etwas leichter macht darüber zu sprechen.

Bevor ich Krank wurde arbeitete ich als Kauffrau.
Danach wurde ich etwa 3 Monate krankgeschrieben.

Lange...zu Lange habe ich mir darüber den Kopf zerbrochen was ich nur den Leuten in der Firma sagen soll...
Nach langem Hin und Her entschied ich mich dann für die Wahrheit =)

Ich hatte Angst davor, dass sie mich am Arbeitsplatz nicht mehr ernstnehmen, wenn ich mit der Wahrheit rausrücke...oder mich als "dumm" oder "gestört" bezeichnen würden...

Als ich dann meinen ganzen Mut zusammen nahm und es meinen Leuten in der Firma erzählte, machte ich eine sehr positive Überraschung!

Sie hatten alle total Verständnis dafür und hatten sich sogar dafür intressiert und wollten mehr erfahren von der Krankheit und wie sie, als Angehörige damit umgehen können oder sollten....Das war so ein Moment in meinem Leben wo ich so glücklich überrascht wurde das ich es vielleicht einnigen von euch weitergeben kann...

Damit will ich eigentlich sagen, dass viele Menschen die psychisch Erkrankt sind nicht damit an die Öffentlichkeit gehen. (Kann ich ja auch total verstehen) aber ich denke das ist auch ein grosser Grund dafür, dass so wenige Menschen darüber wissen und so ein falsches Bild im Kopf haben.

Ich hatte es einfach satt von der Gesellschaft als "nicht normal, dumm, gestört bla bla" bezeichnet zu werden, nur weil ich psychisch Krank bin!

Ich finde das jeder hier zu seiner Krankheit stehen soll, egal unter welchen Bedingungen und egal was für Reaktionen das ihr bekommt!

Es ist eine Krankheit wo keiner von uns was dafür kann!
So wie es auch bei jeder anderen Krankheit so ist!

Und ich finde es auch wirklich sehr beeindrucken und supertoll wie viele Leute hier offen über Ihre Krankheit sprechen können!
Bewundere ich wirklich sehr! Grosses Lob an euch Alle!!!! =)

Deshalb möchte ich einigen von euch auf den Weg geben, dass ihr euch für die Krankheit nicht schämen müsst!
Ich denke wenn alle psychisch Kranken anfangen würden über ihre Krankheit öffentlich zu sprechen, würde es irgendwann von der Gesellschaft ohne Vorurteile akzeptiert werden!

Ebenfalls hätten wir dann vielleicht auch die Möglichkeit den nichterkrankten Leuten diese Krankheit nähre zu bringen, dadurch könnte bestimmt bei sehr vielen Leuten eine Psychose verhindert werden oder sie würden nicht ein so grosses Mass annehmen!

Und man würde in Betracht ziehen, dass wenn man plötzlich eine Stimme hört, es nicht die Stimme Gottes oder des Nachbars ist, sondern würde vielleicht auch eher damit rechnen das es halt eben diese Erkrankung ist!

Es ist schwierig ich weiss, aber vielleicht können wir ja so den Weg für unsere Nachkömmlinge vereinfachen, damit diese später keine Probleme mehr damit haben! Oder weniger =)

Rechtschreibung

Vielleicht tue ich dieser Frau auch Unrecht Rechtschreibung hat nichts mit Intelligenz zu tun ich habe ja selber Probleme damit gerade bei ADS kommt ja Legasthenie ziemlich häufig vor und bei mir wurde auch Legasthenie von einem Lehrer erkannt aber meine Mutter meinte damals,wegen schlechter Rechtschreibung,gehe ich doch nicht zum Psychologen,mit meinem Kind stimmt doch alles,da sind wir wieder bei den falschen Vorstellungen über psychische Dinge gerade bei dieser Generation