Wenn alle Dämme brechen- Psychose,Schizophrenie Vielleicht höre ich ja schon wieder Stimmen?Die Stimme von Robert Enke und anderen Die jemals Suizid begangen habe ,die Stimme von Manfred Lütz der das Buch(Irre!Wir behandeln die falschen-sind die normalen unser Problem)geschrieben hat,in dem wie ich finde die Schizophrenie ganz einfach erklärt ist,aber um den Blog richtig zu verstehen....muss man im Blog Archiv rechts auf März 2010 gehen dort ist der Anfang....und dann von Unten nach Oben lesen
Zum einen möchte ich mit diesem Blog Stigma und Vorurteile gegenüber meiner Krankheit abbauen zum anderen schreibe ich um anderen zu helfen,die vielleicht noch am Anfang solch einer Krankheit stehen,informationen darüber zu bekommen.Aber auch um mit Brainstorming,neue Erkentnisse für mich zu gewinnen,oder vieleicht durch Feedback von anderen Betroffenen neues zu erfahren,freue mich über jeden konstruktiven Kommentar.
Montag, 8. November 2010
Stigma
Also nachdem was ich erlebt habe gibt es immer noch viele Vorurteile und falsche Meinungen was mich am meisten wundert das sich teilweise sogar Ärzte nicht richtig mit der Psychose auskennen auch andere gebildete Menschen haben ihre eigenen falschen Vorstellungen.Deswegen gehört das meiner Meinung nach schon in der Schule gelehrt was psychische Krankheiten sind und wie sie zu erkennen sind.Wie man sie behandeln kann usw...am besten man nimmt meinen Blog in den Lehrplan auf :-).Wenn jeder einen Tag oder eine Woche oder solange wie er es für nötg hält die Bildzeitung oder andere Verblödelungszeitungen nicht kaufen würde und dafür eine Stiftung oder bei betterplace irgendwas unterstützen würde wäre schon viel erreicht.Diesen Gedanken hatte ich bei meiner letzten Psychose und habe wirklich gedacht das ich dazu aufgerufen habe und viele Menschen das gemacht haben weil ich dachte das die ganze Welt meine Gedanken mit bekommt oder besser alles was ich im Internet geschrieben hatte konnte jeder lesen es war aber für mich Realität das das wirklich so ist in diesem Fall wohl Grössenwahn.
Sonntag, 7. November 2010
Oben Links
Ich möchte mal ein bischen Werbung machen für das Jugendprojekt ich finde das ungeheuer wichtig deswegen habe ich es auch auf meinen Blog mit aufgenommen.Ich muss leider feststellen das wenige bereit sind in diese gute Sache zu investieren.
Meine Seitenaufrufe geordnet nch Ländern
Seitenaufrufe nach Land
Deutschland
1.636
Vereinigte Staaten
88
Schweiz
74
Österreich
54
Vereinigtes Königreich
21
Dänemark
9
Türkei
7
Kanada
6
China
5
Frankreich
Daraus könnte ich jetzt aus meiner Studie schliessen das Schizophrenie ein deutsches Problem ist grins aber es gefällt mir schon das ich WELTWEIT zugriffe habe ich vermute dank google
Deutschland
1.636
Vereinigte Staaten
88
Schweiz
74
Österreich
54
Vereinigtes Königreich
21
Dänemark
9
Türkei
7
Kanada
6
China
5
Frankreich
Daraus könnte ich jetzt aus meiner Studie schliessen das Schizophrenie ein deutsches Problem ist grins aber es gefällt mir schon das ich WELTWEIT zugriffe habe ich vermute dank google
In der Begegnung mit anderen Menschen können wir uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wenn wir miteinander sprechen, begegnen sich subjektive Welten. Vielleicht entstehen daraus Einsichten, die für das je eigene Leben von Bedeutung sind.
Fragestellung: wie kann ich irrationale Gedanken erkennen und verändern?
Die allgemeine Strategie ist das Hinterfragen:
ist das vernünftig und gesund, was mir da durch den Kopf geht?
Zu Ende denken…
Vieles ist ein Fragment: ein Bruchstück, ein Impuls, eine Idee…
…die brauchbar sein kann oder nicht,
…die auf Vermutungen beruhen kann oder durch Beobachtungen begründet ist.
Irren ist menschlich, also könnte das eine oder andere nicht so ganz stimmen.
Die Wahrnehmung vervollständigen heißt…
…zu berücksichtigen, dass ich manches vielleicht nicht weiss,
…etwas vermute, aber nicht so ganz sicher bin,
….irgend etwas nicht ganz erfasse,
….irgend jemanden nicht so ganz verstanden habe,
…Vermutungen für Tatsachen halte,
…etwas übersehen, überhört oder nicht erkannt oder berücksichtigt habe.
Wahrnehmungstäuschungen und Denkfehler sind möglich. Also…
…könnte manches auch ganz anders sein.
Kann ich mir das, was mich belastet, auch anders erklären?
Gebe ich mir selbst die Schuld an etwas, das auch von anderen, von Umständen usw. mit beeinflusst wird?
Verschwende ich meine Energie mit Gedanken über Dinge, die ich nicht ändern kann?
Übersehe ich Mögllchkeiten, etwas zu tun und bleibe deshalb passiv, obwohl ich (für mich und/oder andere) etwas tun könnte?
Fehlen mir Informationen, die ich (wenn ja, woher) bekommen könnte?
Denke ich „ich muss…“, obwohl ich etwas will – also sehr wohl entscheiden kann, ohne dass mir meine Freiheit bewusst wird?
Denke ich „ich muss…“, obwohl ich nicht wirklich muss (also nur zu müssen glaube)?
Unterstelle ich anderen bestimmte Absichten, obwohl ich sie nie gefragt habe, ob das wirklich so ist?
Gehen mir „alte Sätze“ durch den Kopf, die in Wirklichkeit Zuschreibungen von anderen sind (und vielleicht früher einmal oder niemals gestimmt haben)?
Unterstelle ich einen kausalen Zusammenhang aufgrund zeitlicher Nähe?
Die Sonne geht nicht auf´, WEIL der Hahn kräht – sie tut es auch, wenn er mal erkältet ist.
Die fallibistische Grundüberzeugung ist eine wissenschaftstheoretische Position, die den Irrtum als Möglichkeit immer mit einbezieht.
Vielleicht also ist manches ganz anders, als ich denke.
Und vielleicht kann ich mehr für mich, meine Umwelt, andere und die Zukunft tun, als ich es jemals für möglich gehalten habe. Manchmal kommt es einfach auf einen Versuch an.
Fragestellung: wie kann ich irrationale Gedanken erkennen und verändern?
Die allgemeine Strategie ist das Hinterfragen:
ist das vernünftig und gesund, was mir da durch den Kopf geht?
Zu Ende denken…
Vieles ist ein Fragment: ein Bruchstück, ein Impuls, eine Idee…
…die brauchbar sein kann oder nicht,
…die auf Vermutungen beruhen kann oder durch Beobachtungen begründet ist.
Irren ist menschlich, also könnte das eine oder andere nicht so ganz stimmen.
Die Wahrnehmung vervollständigen heißt…
…zu berücksichtigen, dass ich manches vielleicht nicht weiss,
…etwas vermute, aber nicht so ganz sicher bin,
….irgend etwas nicht ganz erfasse,
….irgend jemanden nicht so ganz verstanden habe,
…Vermutungen für Tatsachen halte,
…etwas übersehen, überhört oder nicht erkannt oder berücksichtigt habe.
Wahrnehmungstäuschungen und Denkfehler sind möglich. Also…
…könnte manches auch ganz anders sein.
Kann ich mir das, was mich belastet, auch anders erklären?
Gebe ich mir selbst die Schuld an etwas, das auch von anderen, von Umständen usw. mit beeinflusst wird?
Verschwende ich meine Energie mit Gedanken über Dinge, die ich nicht ändern kann?
Übersehe ich Mögllchkeiten, etwas zu tun und bleibe deshalb passiv, obwohl ich (für mich und/oder andere) etwas tun könnte?
Fehlen mir Informationen, die ich (wenn ja, woher) bekommen könnte?
Denke ich „ich muss…“, obwohl ich etwas will – also sehr wohl entscheiden kann, ohne dass mir meine Freiheit bewusst wird?
Denke ich „ich muss…“, obwohl ich nicht wirklich muss (also nur zu müssen glaube)?
Unterstelle ich anderen bestimmte Absichten, obwohl ich sie nie gefragt habe, ob das wirklich so ist?
Gehen mir „alte Sätze“ durch den Kopf, die in Wirklichkeit Zuschreibungen von anderen sind (und vielleicht früher einmal oder niemals gestimmt haben)?
Unterstelle ich einen kausalen Zusammenhang aufgrund zeitlicher Nähe?
Die Sonne geht nicht auf´, WEIL der Hahn kräht – sie tut es auch, wenn er mal erkältet ist.
Die fallibistische Grundüberzeugung ist eine wissenschaftstheoretische Position, die den Irrtum als Möglichkeit immer mit einbezieht.
Vielleicht also ist manches ganz anders, als ich denke.
Und vielleicht kann ich mehr für mich, meine Umwelt, andere und die Zukunft tun, als ich es jemals für möglich gehalten habe. Manchmal kommt es einfach auf einen Versuch an.
Irre!Wir behandeln die falschen die normalen sind unser Problem
Auf dieses Buch möchte ich auch nochmal besonders hinweisen das sollte eigentlich jeder lesen der noch nicht soviel über psychische Krankheiten weis
Selbsthilfegruppe
Da ich gemerkt habe das es mir gut tut mich mit Menschen auseinander zusetzen die gleiche Krankheit haben wie ich,das hat mir auch beim Lesen der Bücher gefallen,werde ich denke ich doch den weiten Weg mal auf mich nehmen und diese Selbsthilfegruppe besuchen.
Samstag, 6. November 2010
Ich glaube das ist sehr wichtig "die Krankheit zu verstehen"
der Raubbau, den der Körper… an den Kräften des Gehirns treibt während der akuten Psychose, fordert hinterher seinen Tribut in Form von einer Ausgebranntheit, einer Ideenlosigkeit, einer Unsicherheit, einer Ängstlichkeit, die lange, lange Zeit anhält". In dieser Zeit, die oft ein ganzes Jahr dauert, müssen die Patienten lernen, die Krankheit zu verstehen, damit sie erste Symptome erkennen und dann handeln können.
Donnerstag, 4. November 2010
Kleine Zusammenfassung
1.Es ist sehr wichtig über psychische Krankheiten Bescheid zu Wissen eigentlich sollte deshalb schon in den Schulen mehr darüber gelehrt werden deswegen mein Link links oben zum Jugendprojekt.
2.Die meisten Suizide passieren im Wahn davon bin ich ziemlich überzeugt man ist in einer Paralellwelt und diese bringt einen zur Verzweiflung (Alle haben sich gegen einen Verschworen:Verfolgungswahn) (Wahn bei schweren Depressionen) (Wahnhafte Störungen) (Schizophrenie) die realen Probleme lösen so eine Krankheit vielleicht mit aus aber als Todesursache müsste Wahn stehen nicht Suizid.
3.Deswegen ist es wichtig das Früherkennung stattfindet und jeder über diese Krankheiten Bescheid weis damit im Akutfall ,am besten ,schon vorher gehandelt werden kann.
4.Es gibt gute Hilfsmittel dagegen Psychiater,Psychologen,Medikamente diese müssten in der Gesellschaft einen besseren Ruf haben dafür ist jeder verantwortlich.
5.Das Stigma oder auch ganz schlimm die Verhamlosung solcher Krankheiten muss abgebaut werden es dürfen keine Tabuthemen mehr sein.
6.Jeden können solche Krankheiten treffen.
7.Wenn diese Punkte beachtet werden würden von unserer Gesellschaft kann man dadurch Leben retten.
2.Die meisten Suizide passieren im Wahn davon bin ich ziemlich überzeugt man ist in einer Paralellwelt und diese bringt einen zur Verzweiflung (Alle haben sich gegen einen Verschworen:Verfolgungswahn) (Wahn bei schweren Depressionen) (Wahnhafte Störungen) (Schizophrenie) die realen Probleme lösen so eine Krankheit vielleicht mit aus aber als Todesursache müsste Wahn stehen nicht Suizid.
3.Deswegen ist es wichtig das Früherkennung stattfindet und jeder über diese Krankheiten Bescheid weis damit im Akutfall ,am besten ,schon vorher gehandelt werden kann.
4.Es gibt gute Hilfsmittel dagegen Psychiater,Psychologen,Medikamente diese müssten in der Gesellschaft einen besseren Ruf haben dafür ist jeder verantwortlich.
5.Das Stigma oder auch ganz schlimm die Verhamlosung solcher Krankheiten muss abgebaut werden es dürfen keine Tabuthemen mehr sein.
6.Jeden können solche Krankheiten treffen.
7.Wenn diese Punkte beachtet werden würden von unserer Gesellschaft kann man dadurch Leben retten.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Kurtermin
Habe den Kurtermin bestätigt kann ja über die Feiertage heim.Jetzt bin ich mal gespannt was da auf mich zu kommt.Da ich in einer geschlossenen Gruppe bin wäre der nächste Termin erst im Februar frei.Scheint also doch speziell für meine Krankheit eine Gruppe zu sein...
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Kurtermin
Am 21.12.2010 gehts zur Kur habe heute Bescheid bekommen.Blöder Termin über Weihnachten und Silvester,Ich bin mir noch nicht sicher ob ich nicht lieber Absage.
Montag, 25. Oktober 2010
Schnupfen im Kopf
Intime Einblicke in eine stigmatisierte Krankheit
Dieser Film ist außergewöhnlich: Erstaunlich offen spricht da jemand über eine der schwersten psychischen Krankheiten, die es gibt: Psychose. Es ist ihre eigene Geschichte, die die Berliner Filmemacherin Gamma Bak da erzählt. Sie hat den Film gemacht und ist gleichzeitig Gegenstand ihrer sehenswerten Dokumentation, die aus Interviews, Videotagebüchern und stimmungsvollen visuellen Experimenten montiert ist.
Gamma Bak besuchte nach dem Abitur die Filmhochschule und drehte von 1983 bis 1994 sechs Kurzfilme. Doch die berufliche Karriere bekam 1995 einen schlimmen Knacks, damals war Gamma Bak gerade 30. Die junge Frau hatte ihre erste psychotische Krise. Seitdem wurde die Krankheit chronisch und kippt immer wieder in Akutphasen, die für zwei bis drei Wochen zum völligen Zusammenbruch führen.
Trotzdem hat sich die Regisseurin vor acht Jahren entschlossen, ihre Geschichte in einem autobiografischen Film zu erzählen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Verdienst, denn es gibt nicht viele Menschen, die bereit sind, eine Krankheit öffentlich zu machen, die noch immer mit einem enormen Stigma behaftet ist. Die Leistung des Films besteht deshalb vor allem in seiner Offenheit und Intimität. Die Regisseurin traut sich, den Zuschauer an sehr persönlichen und sehr privaten Gefühlen teilhaben zu lassen. So erzählt sie zum Beispiel rückhaltlos von Verfolgungswahn, Panik und Größenfantasien. Und das nicht aus der Rückschau einer Genesenen, sondern mit all den Ängsten, dass sich vielleicht der nächste Schub schon ankündigt, während sie aktuell im Interview versucht, ihre Emotionen zu verstehen.
Es gibt keine politische oder medizinische Botschaft und eigentlich keinen Trost in diesen Betrachtungen, die die Krankheit aus mehreren Blickwinkeln und verschiedenen Zeitperspektiven umkreisen. Es gibt nur den Versuch, die Psychose trotz aller Bedrohlichkeit als Bestandteil der eigenen Geschichte anzuerkennen und damit zu leben, so gut es geht.
Natürlich wird nach Ursachen gesucht, aber der Film liefert keine endgültigen Erklärungen. Die Überlegungen der Freundinnen, des Ex-Partners Dieter Vervuurt (er hat die Kameraarbeit gemacht) und der Familienangehörigen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das ist sachgerecht, denn bis heute ist die Psychose die rätselhafteste der psychischen Krankheiten. Zur Sprache kommen unter anderem familienbezogene Theorien, Entwicklungsstörungen und Probleme im Bindungsverhalten.
Auffällig ist, dass Gamma Bak ihren Film der Mutter gewidmet hat, aber die Mutter selbst nicht darin befragt wird. In einem Interview für das Presseheft erklärt die Regisseurin, dass die Mutter ihre wichtigste Bezugsperson und Stütze in den letzten 14 Jahren seit Ausbruch der Krankheit gewesen sei. Sie respektiere den Wunsch der Mutter, in dem Film nicht vorzukommen.
Schnupfen im Kopf ist gewiss ein Film, der allen Betroffenen und ihren Angehörigen hilft, die Probleme besser zu verstehen, die mit der Krankheit verbunden sind. Er ist auf einer zweiten Ebene auch eine Reflektion über Krisen, die jeden Menschen betreffen können – über die Schwierigkeiten, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und dazu zu stehen, dass nicht alles perfekt ist. Gamma Bak entlässt den Zuschauer mit einer durchaus zwiespältigen Zukunftsperspektive. Es kann sein, dass ihr Leben eine Wendung zum Besseren nimmt. Es kann aber auch sein, dass der nächste Zusammenbruch unmittelbar bevorsteht. Eines sollte man bei all der Ungewissheit jedoch nicht vergessen: Gamma Bak hat diesen ästhetisch eindrucksvollen, sehr intimen Film fertiggestellt – das ist in jedem Fall eine bewundernswerte Leistung.
(Peter Gutting)
Gamma Bak besuchte nach dem Abitur die Filmhochschule und drehte von 1983 bis 1994 sechs Kurzfilme. Doch die berufliche Karriere bekam 1995 einen schlimmen Knacks, damals war Gamma Bak gerade 30. Die junge Frau hatte ihre erste psychotische Krise. Seitdem wurde die Krankheit chronisch und kippt immer wieder in Akutphasen, die für zwei bis drei Wochen zum völligen Zusammenbruch führen.
Trotzdem hat sich die Regisseurin vor acht Jahren entschlossen, ihre Geschichte in einem autobiografischen Film zu erzählen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Verdienst, denn es gibt nicht viele Menschen, die bereit sind, eine Krankheit öffentlich zu machen, die noch immer mit einem enormen Stigma behaftet ist. Die Leistung des Films besteht deshalb vor allem in seiner Offenheit und Intimität. Die Regisseurin traut sich, den Zuschauer an sehr persönlichen und sehr privaten Gefühlen teilhaben zu lassen. So erzählt sie zum Beispiel rückhaltlos von Verfolgungswahn, Panik und Größenfantasien. Und das nicht aus der Rückschau einer Genesenen, sondern mit all den Ängsten, dass sich vielleicht der nächste Schub schon ankündigt, während sie aktuell im Interview versucht, ihre Emotionen zu verstehen.
Es gibt keine politische oder medizinische Botschaft und eigentlich keinen Trost in diesen Betrachtungen, die die Krankheit aus mehreren Blickwinkeln und verschiedenen Zeitperspektiven umkreisen. Es gibt nur den Versuch, die Psychose trotz aller Bedrohlichkeit als Bestandteil der eigenen Geschichte anzuerkennen und damit zu leben, so gut es geht.
Natürlich wird nach Ursachen gesucht, aber der Film liefert keine endgültigen Erklärungen. Die Überlegungen der Freundinnen, des Ex-Partners Dieter Vervuurt (er hat die Kameraarbeit gemacht) und der Familienangehörigen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das ist sachgerecht, denn bis heute ist die Psychose die rätselhafteste der psychischen Krankheiten. Zur Sprache kommen unter anderem familienbezogene Theorien, Entwicklungsstörungen und Probleme im Bindungsverhalten.
Auffällig ist, dass Gamma Bak ihren Film der Mutter gewidmet hat, aber die Mutter selbst nicht darin befragt wird. In einem Interview für das Presseheft erklärt die Regisseurin, dass die Mutter ihre wichtigste Bezugsperson und Stütze in den letzten 14 Jahren seit Ausbruch der Krankheit gewesen sei. Sie respektiere den Wunsch der Mutter, in dem Film nicht vorzukommen.
Schnupfen im Kopf ist gewiss ein Film, der allen Betroffenen und ihren Angehörigen hilft, die Probleme besser zu verstehen, die mit der Krankheit verbunden sind. Er ist auf einer zweiten Ebene auch eine Reflektion über Krisen, die jeden Menschen betreffen können – über die Schwierigkeiten, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und dazu zu stehen, dass nicht alles perfekt ist. Gamma Bak entlässt den Zuschauer mit einer durchaus zwiespältigen Zukunftsperspektive. Es kann sein, dass ihr Leben eine Wendung zum Besseren nimmt. Es kann aber auch sein, dass der nächste Zusammenbruch unmittelbar bevorsteht. Eines sollte man bei all der Ungewissheit jedoch nicht vergessen: Gamma Bak hat diesen ästhetisch eindrucksvollen, sehr intimen Film fertiggestellt – das ist in jedem Fall eine bewundernswerte Leistung.
(Peter Gutting)
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Eine sehr interessante Facharbeit über Schizophrenie
http://www.grin.com/e-book/136129/schizophrenie-chancen-und-risiken-einer-medikamentoesen-behandlung
Dienstag, 19. Oktober 2010
Diät des Verstandes
So eine Art Diät des Verstandes man muss auf die Wahnvorstellungen verzichten und zwar gleich am Anfang wenn man noch merkt das man sich auf einem Irrweg befindet.Ich glaube das kann man lernen wenn man sich lange genug intensiv damit beschäftigt.Aber man muss sich sehr genau beobachten und seine Gedanken überprüfen das erste mal wenn man psychotisch wird funktioniert das sicher nicht,doch das zweite oder dritte mal wenn man lernfähig ist,und vieleicht helfen auch die Tabletten etwas dabei Diät zu halten.Auf jedenfall sollte man sich wirklich intensiv mit der Krankheit auseinandersetzen.
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